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Wirtschaftliche Kompetenz als A und O

Arbeitswelt wie im wirklichen Leben: Yannick Mai und Benedikt Klarl aus der Klasse 9a bei der Bearbeitung eines Kundenauftrags. Unterstützt werden sie durch die Fachbetreuerin für dieses Profilfach, Oberstudienrätin Elke Weiß.
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Arbeitswelt wie im wirklichen Leben: Yannick Mai und Benedikt Klarl aus der Klasse 9a bei der Bearbeitung eines Kundenauftrags. Unterstützt werden sie durch die Fachbetreuerin für dieses Profilfach, Oberstudienrätin Elke Weiß.

Mit ihrem neuen, kompetenzorientierten Lehrplan macht die Wirtschaftsschule Alpenland ausgesprochen positive Erfahrungen. Sehr gut aufgestellt ist man unter anderem in dem Fach "Übungsunternehmen", in dem die Schüler intensiv praktische Erfahrungen sammeln können.

Auch der Kontakt zur heimischen Wirtschaft wird verstärkt.

Bad Aibling - Mit dem kompetenzorientierten Lehrplan sind die bayerischen Wirtschaftsschulen, wie berichtet, als erste weiterführende Schulart im vergangenen Herbst an den Start gegangen. Jetzt lud die Wirtschaftsschule Alpenland auch zu einer Informationsveranstaltung für Unternehmensvertreter und Beratungsfachkräfte ein. Gemeinsam kam man an diesem Abend zu dem Schluss, dass die Schüler der Einrichtung nun noch besser für die Zukunft gerüstet sind: "Sowohl für den Einstieg in die duale Berufsausbildung als auch für den Übergang in das höhere Schulwesen wie an FOS oder BOS bis hin zur Hochschule bringen die Wirtschaftsschulabsolventen ideale allgemeinbildende und berufliche Kompetenzen mit", hieß es dazu.

Deutlich wurde auch, dass das Bildungsangebot der Wirtschaftsschule für Schüler anderer weiterführenden Schularten zu einer interessanten Alternative wird, da der Einstieg in nahezu allen Jahrgangsstufen (7., 8., 9., zweistufige 10) möglich ist.

Der Markenkern der bayerischen Wirtschaftsschule ist weiterhin die wirtschaftliche Grundbildung ihrer Schüler. Dies drückt sich in der vergleichsweise hohen Stundenanzahl in den wirtschaftlichen beziehungsweise wirtschaftsnahen Fächern aus.

Die größte Änderung betrifft das Fach Mathematik, das jetzt als Pflichtfach in allen Jahrgangsstufen der Wirtschaftsschule unterrichtet wird. Nahezu einzigartig in der bayerischen Schullandschaft ist laut Schulleitung dabei, dass Mathematik ein optionales Prüfungsfach ist. Dies bedeutet, dass die Schüler in Abhängigkeit ihrer künftigen beruflichen oder schulischen Interessen entweder Mathematik oder das Fach "Übungsunternehmen" als Prüfungsfach wählen können.

In letzterem, dem Profilfach der Wirtschaftsschulen, erlebt und probt der Schüler die praktische Arbeitswelt. Dabei haben die Jugendlichen mit ihrer virtuellen Firma bayernweit und international Kontakt zu anderen Unternehmen. Sie durchlaufen unter anderem alle Abteilungen, vom Einkauf über den Verkauf bis zur Personalabteilung. "Sämtliche betriebliche Situationen und Abläufe werden dabei realitätsnah bearbeitet", so die Schulleitung.

Jetzt neu eingeführte Fächer sind außerdem Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle (eine Zusammenlegung von Betriebswirtschaft und Rechnungswesen), Informationsverarbeitung (eine Zusammenlegung von Text- und Datenverarbeitung) sowie Wirtschaftsgeographie (eine Kombination von Volkswirtschaft und Erdkunde). Dazu kommt das Fach "Mensch und Umwelt", in dem naturwissenschaftliche und ökonomische Fragestellungen behandelt werden.

Zusätzlich stärkt der neue Lehrplan die allgemein bildenden Fächer. So ist beispielsweise der Stundenumfang in Deutsch und Englisch erhöht worden, um die sprachlichen Kompetenzen der Schüler zu erweitern.

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