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Motivation ist groß

„Wir sind bereit“ – Bruckmühler First Responder dürfen endlich wieder ausrücken

Nach dem finalen Einsatz-Check von FR-Einsatzleiter und Rettungsassistent Florian Kusterer (rechts) sowie Einsatzfahrer und Rettungssanitäter Manuel Böhm kann „RK Bruckmühl 79/1“ wieder zum Erste-Hilfe-Dienst vor Ort auf die „Strecke geschickt werden“.
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Nach dem finalen Einsatz-Check von FR-Einsatzleiter und Rettungsassistent Florian Kusterer (rechts) sowie Einsatzfahrer und Rettungssanitäter Manuel Böhm kann „RK Bruckmühl 79/1“ wieder zum Erste-Hilfe-Dienst vor Ort auf die „Strecke geschickt werden“.

Die Bruckmühler First Responder dürfen wieder ausrücken. Warum sie trotz bester Ausstattung und eines modernen, neuen Domizil in den vergangenen sechs Monaten zur Untätigkeit verdammt waren.

Bruckmühl – „RK Bruckmühl 79/1“ ist wieder „on air“. Nach fast einem halben Jahr coronabedingter Pause fährt er wieder, der Bruckmühler First Responder. Ab sofort steht der „schnelle Helfer vor Ort“ wieder für den Einsatz parat. „Das Fahrzeug ist gecheckt, das Material auf aktuellem Stand und unsere First-Responder-Gruppe hochmotiviert“, berichtet FR-Einsatzleiter Florian Kusterer.

Trotz hoher Fallzahlen werden die Ersthelfer der Marktgemeinde wieder für die Bevölkerung zur Verfügung stehen. Zwei Jahre Corona-Pandemie haben sie dreimal zum Time-Out gezwungen, zuletzt Anfang November. Aufgrund der vierten Welle der Corona-Pandemie mit Inzidenzzahlen um die 1000 sah sich die FR-Einsatzgruppe damals gezwungen, den Dienst zum wiederholten Male einzustellen.

Keine berufliche Absicherung

„Es blieb uns keine andere Wahl, denn wir sind für die körperliche Unversehrtheit unserer BRK-Angehörigen verantwortlich“, blickt FR-Einsatzchef Florian Kusterer auf die Entscheidung vom November zurück. Hintergründe waren damals die kritische Verschärfung der Pandemie und die oft schweren Verläufe bei einer Infektion. „Die Bruckmühler FR-Einsatzkräfte engagieren sich zum Wohle der Bevölkerung in ihrer Freizeit und ehrenamtlich. Sie haben bei den Einsatzfahrten keine berufliche Absicherung“, stellt FR-Einsatzleiter Kusterer klar.

Auch bei der schnellen Hilfe vor Ort müsse der Fokus daher immer auch auf dem Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte, ihrer Familien sowie ihres privaten und beruflichen Umfelds liegen. Jetzt ist die Lage eine andere. Zwar sind die Inzidenzen mit mehr als 2500 im Landkreis Rosenheim höher denn je, doch die Lage in den Krankenhäusern ist nicht mehr so dramatisch wie im November.

Zudem dürfen Geboosterte und Genesene bei einer Infektion mit Omnikron erfahrungsgemäß auf einen milden Verlauf hoffen. Vor diesem Hintergrund können die Bruckmühler First Respondern ihren Einsatz nun wieder verantworten. Eigenschutz hat trotzdem weiterhin oberste Priorität. Mit FFP2-Masken und Einmalhandschuhen schützen sich die Helfer bei jedem Einsatz – bei Bedarf legen sie zudem ihren Overal-Schutzanzug an. Sie sind geimpft, geboostert und viele von ihnen mittlerweile noch dazu auch genesen – das FR-Team ist fit und einsatzbereit.

Euphorische Stimmung bei Helfern

„Endlich können wir wieder unsere Einsatzkleidung anziehen, wir sind bereit, wieder professionelle Erste Hilfe zu leisten, wenn Not an der Frau, am Mann oder am Kind ist“, bringt FR-Chef Kusterer die Gefühlslage seines Teams auf den Punkt. „Das war schon hart, wenn du in deinem neuen BRK-Domizil sitzt und zur Untätigkeit verdammt bist“, blickt Rettungssanitäter Manuel Böhm auf die lange Zeit des Nichtstuns zurück.

Nach Bekanntwerden der Einsatzfreigabe herrschte eine euphorische Stimmung im neuen Bruckmühler BRK-Heim am Krankenhausweg. Schon Stunden später überprüften FR-Chef Kusterer und sein Kollege Böhm das komplette medizinische Einsatz- und Materialsortiment ihres RK 79/1. Dazu gehörten auch viele Funktions-Tests unter anderem beim Defibrillator oder dem Pulsoximeter. Jetzt geht es wieder auf Achse – ehrenamtlich und zum Wohle der Bruckmühler Bürger.

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