„Wir sagen Danke!“ – Noch Helfer gesucht

Die Einsätze beim Zugunglück in Bad Aibling sowie die tägliche Bereitschaft der Rettungskräfte zu helfen, sollen mit der Aktion „Wir sagen Danke!“ von Stadt, Vereinen und Bürgern gewürdigt werden. Bonke
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Die Einsätze beim Zugunglück in Bad Aibling sowie die tägliche Bereitschaft der Rettungskräfte zu helfen, sollen mit der Aktion „Wir sagen Danke!“ von Stadt, Vereinen und Bürgern gewürdigt werden. Bonke

Nennt man es einen Ehrentag? Fest? Oder einfach nur Veranstaltung? Für Christian Otto, Mitglied im Organisationskomitee von „Wir sagen Danke!“, ist nur eines wichtig: Dieser 16. April soll ein Tag sein, der die ehrenamtlichen Rettungskräfte der Stadt und der Region angemessen würdigt. „Wir sagen Danke!“ ist auch ein Weg für Bürger, Vereine und Verbände der Region, die Leistung der ehrenamtlichen Helfer anzuerkennen.

Bad Aibling– Wichtig ist den Initiatoren dieses Tages auch, dass damit nicht nur der Einsatz beim Zugunglück honoriert wird. Dieses Dankeschön gelte für die tägliche Bereitschaft, sofort alles stehen und liegen zu lassen, wenn eine Alarmierung erfolgt. „Es soll ein festlicher Tag für die Rettungskräfte werden“, sagte Christian Otto beim ersten Treffen im Hotel Lindner. Ein würdiges Fest ist angedacht, keine „Schaumparty“.

Alle ehrenamtlichen Helfer der Region, für die „Wir sagen Danke!“ ins Leben gerufen wurde, sollen an diesem Tag nur Gast sein. Nicht wie gewohnt mit anpacken oder gar Dienst schieben. Damit dies auch klappt, wird das von der Stadt Bad Aibling veranstaltete Fest in der Ausstellungshalle Bad Aibling von Feuerwehren und Sanitätern aus umliegenden Landkreisen betreut, die nicht beim Zugunglück im Einsatz waren. Viele haben laut Christian Otto spontan zugesagt, hier den Dienst zu übernehmen.

Obwohl sich schon spontan zahlreiche Personen, die sich für die Veranstaltung engagieren wollen, gemeldet haben, werden noch weitere Freiwillige gesucht, die diesen 16. April zu einem besonderen Tag machen. Auch aus der Geschäftswelt ist die kostenlose Unterstützung groß. So kommen unter anderem vom Hotel Lindner 500 Essen, Maxlrainer und Auerbräu spenden die Getränke. Denn: Das Fest soll sich vorwiegend über Spenden finanzieren. Einnahmen sind zugunsten der Jugendarbeit der ehrenamtlichen Rettungskräfte. Vor allem eine Aktion beschäftigt die Organisationsmitglieder Christian Otto und Bad Aiblings Zweiten Bürgermeister Otto Steffl: An diesem Tag soll der größte Blumenstrauß Deutschlands gebunden werden. Rund 600 kleine Sträuße für die Rettungskräfte müssen dafür gefertigt werden.

Infos bei Christian Otto, Telefon 0 16 0/4 64 29 27, info@ bad-aibling-sagt-danke.de oder www.bad-aibling-sagt-danke.de.

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