Willkommen in Tuntenhausen: Pfarrer Richard Basta zum Seelsorger des Pfarrverbands ernannt

Richard Basta (Mitte) segnet das Weihwasser am Taufbecken in der Basilika Tuntenhausen.
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Richard Basta (Mitte) segnet das Weihwasser am Taufbecken in der Basilika Tuntenhausen.

Mit einer feierlichen Messe wurde Pfarrer Richard Basta offiziell als Pfarradministrator des Pfarrverbandes Tuntenhausen-Schönau eingeführt. Corona-bedingt konnten nur 80 Gläubige den Gottesdienst mitfeiern. In den nächsten Wochen will Basta seine neuen Wegbegleiter nun erst einmal kennenlernen.

Von Werner Stache

Tuntenhausen – Erwartungsfroh und freudig war Pfarrgemeinderatsvorsitzender Georg Gaar vor dem Gottesdienst: „Ich freue mich auf eine schöne Einführung von Pfarrer Basta.“ Dabei wurde auch die Ernennungsurkunde – ausgestellt von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx – zur Installation von Pfarrer Basta verlesen. Dekan Daniel Reichel bedankte sich auch bei den Vorgängern – den Pfarrern Amit Sinha Roy und Bruno Bibinger – für ihre langjährige Arbeit.

Die Botschaft in die Welt tragen

Reichel erinnerte an die Aufgabe der Kirche, die Botschaft Gottes in die Welt hinaus zu tragen. Dafür sei nun Richard Basta im Pfarrverband zuständig. „Ich wünsche dir viel Energie, viel Freude und Gottes Segen für diese neue Aufgabe“, so der Dekan.

Dann ging es für den neuen Seelsorger des Pfarrverbandes Tuntenhausen-Schönau zur Kirchenpforte. Hier übergab Gerhard Selig, umrahmt von den Kirchenpflegern der einzelnen Pfarreien, den Kirchenschlüssel der Basilika. Dem neuen Pfarrer wünschte er „Gottes Segen für die kommenden Aufgaben“.

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Wenige Meter weiter – an den Beichtstühlen der erhabenen und frisch renovierten Basilika – erinnerte Dekan Reichel an die Vollmacht der Kirche, Sünden zu vergeben. „Dir ist das Sakrament der Vergebung und Versöhnung anvertraut“, meinte der Dekan zu Basta und forderte ihn auf, die Gemeinde stets neu an die Worte der Apostel zu erinnern, sich mit Gott zu versöhnen.

Am Taufbecken wurde schließlich das Glaubensbekenntnis gesprochen, bevor der neue Pfarradministrator die Gläubigen mit dem Weihwasser besprengte.

Nach der heiligen Messe, die der Tuntenhausener Kirchenchor unter der Leitung von Hans Winhart mit der Messe „Weil er uns ruft“ von Norbert M. Becker umrahmte, ergriffen die Ehrengäste das Wort. So hoffte die Pfarrverbandsvorsitzende Anna Ehberger, dass sich der neue Pfarrer schon gut in Tuntenhausen eingelebt habe und wünschte ihm viel Kraft und von Herzen ein wirkungsvolles Arbeiten in Tuntenhausen.

„Wir haben es in der eigenen Hand, wir können gemeinsam etwas bewegen“, betonte Dr. Richard Graupner, evangelischer Pfarrer von Großkarolinenfeld, zum künftigen Weg der Kirche. Doch die Ökumene müsse man nicht nach Tuntenhausen tragen, denn „hier gibt es schon viel Gemeinsames“.

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Markus Merz, evangelischer Pfarrer von Bad Aibling, wünschte dem Geistlichen alles Gute und sprach als Geschenk eine Einladung zum Essen aus, um sich weiter austauschen zu können.

„Kirche und Politik werden in Tuntenhausen seit alters her großgeschrieben“, betonte Bürgermeister Georg Weigl, der davon überzeugt ist, dass sich Richard Basta in der frisch renovierten Wallfahrtskirche ganz besonders wohlfühlen werde.

Zeit nehmen, sich kennenzulernen

„Es wird etwas Zeit brauchen, bis wir uns alle kennenlernen“, meinte Pfarrer Richard Basta und möchte das Kennenlernen in den kommenden Wochen in den Mittelpunkt seiner Arbeit rücken: „Ich hoffe, dass wir trotz Corona genug Gelegenheiten dafür finden.“ Er selbst habe sich schon gut eingelebt. Seine neue Haushälterin, so meinte er verschmitzt, heiße Thermomix. Ein herzliches „Vergelt`s Gott“ richtete er an alle Mitwirkenden. Gerne hätte er mit allen gefeiert, doch die Corona-Pandemie ließ das leider nicht zu.

Ehrfurchtsvoll lauscht Pfarrer Richard Basta (links) während der Einführungsmesse den Worten von Dekan Daniel Reichel (rechts). Basta wurde jetzt offiziell zum Seelsorger des Pfarrverbandes Tuntenhausen-Schönau ernannt.

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