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NEUER SCHIEßSTAND IST VONNÖTEN

Wiedergewählter Auer Schützenvorstand steht vor Herausforderung

Vor großen Herausforderungen steht der wiedergewählte Vorstand der Auer Hubertusschützen mit (von links) Schützenmeister Richard Kotz, Fähnrich Josef Mayr, Zeugwart Sigi Reisberger, Schriftführerin Irene Marx, Revisorin Christiane Cecil, Jugendvertreter Anian Weiß, Jugendwart Julian Fuchs, Kassier Roland Ruber, Revisor und Ehrenvorstand Manfred Maierhofer, Sportleiter Bernd Hubel und Zweiter Vorstand Bernd Cecil.
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Vor großen Herausforderungen steht der wiedergewählte Vorstand der Auer Hubertusschützen mit (von links) Schützenmeister Richard Kotz, Fähnrich Josef Mayr, Zeugwart Sigi Reisberger, Schriftführerin Irene Marx, Revisorin Christiane Cecil, Jugendvertreter Anian Weiß, Jugendwart Julian Fuchs, Kassier Roland Ruber, Revisor und Ehrenvorstand Manfred Maierhofer, Sportleiter Bernd Hubel und Zweiter Vorstand Bernd Cecil.
  • VonPeter Strim
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Die Mitglieder der Auer Hubertusschützen haben sich bei den Neuwahlen in der Hauptversammlung einstimmig für ihren bisherigen Vorstand entschieden.Wiedergewählt für weitere zwei Jahre Amtszeit wurden Schützenmeister Richard Kotz und als sein Stellvertreter Bernd Cecil.

Bad Feilnbach/Au – Kassenwart ist Roland Ruber, Irene Marx bleibt Schriftführerin. Verantwortung für die Jungschützen trägt nach wie vor Julian Fuchs als Jugendwart und für das Sportwesen ist Bernd Hubel zuständig. Die Revisoren, Ehrenvorsitzender Manfred Maierhofer und, als einzige neugewählt, Christiane Cecil, prüfen die Kasse. Der Zeugwart bleibt Sigi Reisberger, und Anian Weiß ist weiterhin Jugendvertreter. Die Wahlen per Akklamation leitete Maierhofer.

Laut Richard Kotz waren die bevorstehenden Herausforderungen für ihn und seine Mannschaft ausschlaggebend, sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stellen. Allerdings mit Einbindung junger Mitglieder und dem Ziel, dass diese im Vorstand nachrücken und mit ähnlichem ehrenamtlichen Engagement wie die gegenwärtige Generation das Schützenwesen in Au aufrechterhalten und weiterführen.

Der Traditionsverein, gegründet 1871 als „Schützengesellschaft Hubertus Au bei Aibling“, hat in den kommenden Jahren einige Hürden zu meistern, darunter ein dringend benötigter neuer Schießstand.

Verein ist seit 1982 in dem Anbau untergebracht

Der Anbau am Gasthaus Andrelang dient den Auer Hubertusschützen und dem Trachtenverein Immergrün Au seit 1983 als Herberge für den Schießsport und für Plattlerproben. Er steht ab Anfang 2022 nicht mehr zur Verfügung.

Seit der Wiedergründung 1954 pflegten die Hubertusschützen ihren Sport in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole und Zimmerstutzen im Schießstand mit anschließendem geselligen Beisammensein im Kaffeestüberl. Bis 1982 wurde dort sogar fleißig gezielt und getroffen. Noch im gleichen Jahr erfolgte ein Anbau durch die Familie Beckenlehner, der – umgebaut und bezüglich der Waffen gesichert – sowohl den Auer Schützen als auch den Kindern, Jugendlichen und Aktiven vom Trachtenverein Immergrün Au als Plattlerraum dienen sollte.

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Viele Mitglieder opferten reichlich Freizeit- und Wochenendstunden, um den Raum auszubauen und zu gestalten. Alle Arbeiten auch bei Sanierungen erfolgten ehrenamtlich durch die Mitglieder, ob Schütz oder Trachtler.

Die Eigentümergemeinschaft des Gasthauses Andrelang machte den Vereinsvorständen, darunter die beiden Schützenvorsitzenden Kotz und Cecil, gegenüber schließlich Eigenbedarfsansprüche geltend. Schießstand und Plattlerraum stehen den Vereinen offiziell ab Anfang 2022 nicht mehr zur Verfügung.

Die Auer Hubertusschützen benötigen also dringend eine neue Stätte zur Ausübung ihres Sports und der Vereinspflege.

Finanzielle Mittel nicht groß genug für Neubau

„Wo?“ und „Wie ist dieses Projekt zu finanzieren?“, darüber informierte Kotz die Mitglieder in der Versammlung und holte Meinungen dazu ein. Der Schützenverein verfüge, dem Kassenbericht zur Folge, über keine entsprechenden finanziellen Mittel für einen Neubau. Ein bezahlbares Grundstück lasse sich auf die Schnelle nicht finden und auch Planungen seien langwierig und aufwendig.

Vonseiten der Gemeinde Bad Feilnbach kam inzwischen der Vorschlag zur Unterbringung der Schützen mit Pflege des Schießsports im Dachgeschoss der sanierten Auer Schule. Die Räumlichkeiten verfügen über einen eigenen Treppenaufgang ohne Einflussnahme auf den Schulbetrieb. Wie ein möglicher Schießstand mit Büro, Umkleidemöglichkeit, Toiletten, kleiner Küche und Aufenthaltsraum aussehen könnte, stellte Cecil anhand eines anschaulichen 3-D-Modells am PC dar.

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Josef Rauscher, Zweiter Bürgermeister und langjähriges Mitglied bei den Hubertusschützen, bewertete den Modellvorschlag als gute Lösung und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit eines Saales für das ganze Dorf.

Der Schützenmeister gab auf Anfragen über Kosten die Antwort, es gehe zum gegenwärtigen Zeitpunkt darum, Vorschläge zu erarbeiten und dann den finanziellen Rahmen unter Einbezug von Eigenleistungen abzuklären. Zum Thema Standort und finanzielle Unterstützung wolle die Vereinsführung im nächsten Schritt an die Gemeinde herantreten.

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