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LESERFORUM

Wichtiger Punkt ist, brutto und netto zu unterscheiden

Leserbrief zum Bericht „Aldi darf nicht kommen“ und dem folgenden Leserbrief von Willi Bonke im Lokalteil

:

„Der Leserbrief zur Diskussion um die Discounter Pläne in Tuntenhausen hat mich sehr amüsiert. Herr Bonke unterstellt einem durchschnittlichen erwerbstätigen Landwirt pro Arbeitskraft ein Nettoeinkommen von 4500 Euro. Recherchiert man etwas, stößt man auf eine Zahl von 35 900 Euro je Arbeitskraft Gewinn in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Von diesem Gewinn müssen – anders als bei einem Nettoeinkommen – noch Abgaben wie Einkommensteuer, Sozialversicherung, die Versorgung der Altenteiler sowie Kapital für Ersatz- beziehungsweise Neuinvestitionen geleistet werden. Erst dann sind die Einkünfte vergleichbar mit einem Netto-Einkommen eines Arbeitnehmers, und es kann der private Lebensunterhalt und Vermögensbildung geleistet werden. Man könnte meinen, dass ein Geschäftsführer die Unterschiede zwischen Gewinn, Einkommen, Brutto und Netto sowie die Kennzahlen einer Bilanz kennt. Würde man sich die Mühe machen und sich über die landwirtschaftlichen Strukturen in unserer Gemeinde Gedanken machen, käme man auf ganz andere Zahlen. Quellen dazu findet man im Statistischen Bundesamt und bei der Landesanstalt für Landwirtschaft. Alle Bedürftigen in unserer Gemeinde haben die Möglichkeit, durch selbst gekochte und saisonale Gerichte Geld zu sparen. Auch im vorhanden Edeka gibt es „Gut und Günstig“-Produkte, die so günstig sind, dass sie in einem Discounter kaum noch billiger sein können.

Christiane Daxenbichler

Antersberg

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