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Genehmigungsplanung eingeleitet

Wertstoffhof: Wenig Begeisterung für neuen Standort

Das rund 4000 Quadratmeter große Grundstück im Gewerbegebiet „Müllerland“ in Westerham hat die Gemeinde Feldkirchen-Westerham dem Landkreis für den Bau eines Verwertungshofes zur Verfügung gestellt.
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Das rund 4000 Quadratmeter große Grundstück im Gewerbegebiet „Müllerland“ in Westerham hat die Gemeinde Feldkirchen-Westerham dem Landkreis für den Bau eines Verwertungshofes zur Verfügung gestellt.
  • VonManfred Merk
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Offenbar kann der verkehrsmäßig ungünstig gelegene Verwertungshof an der Breitensteinstraße in Feldolling so schnell nicht ausgelagert werden. Der Gemeinderat von Feldkirchen-Westerham hat in Abstimmung mit dem Landratsamt jetzt die Genehmigungsplanung vergeben.

Feldkirchen-Westerham – Als neuen Standort hat die Gemeinde dem Landkreis Rosenheim als dem für die kommunale Abfallwirtschaft zuständigen Betreiber ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Mit dem weiteren Vorgehen aber klappt es nicht so richtig. Aus mehreren Gründen übrigens. Das hat sich aktuell im Gemeinderat jetzt wieder deutlich gezeigt.

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Doch der Reihe nach. Das rund 4000 Quadratmeter große Grundstück im Gewerbegebiet „Müllerland“ in Westerham gehört seit jeher der Gemeinde. Rückblick: Der ehemalige Tennisclub Westerham hat dort auf drei Plätzen seine Spiele ausgetragen. Doch das ist längst Vergangenheit. Das Gelände ist ungenutzt und deshalb auch ein ziemlich verwildert. Ein wesentlicher Vorteil dieses künftigen Standortes wäre es, dass er in der Mitte von Feldkirchen, Westerham und Feldolling liegt. Mittlerweile hat die Gemeinde auch einen Grundstücksstreifen gekauft, um die Zufahrt zum geplanten Verwertungshof langfristig zu sichern.

Doch wie weit ist der Landkreis Rosenheim als verantwortlicher Betreiber des Verwertungshofes? Er hat die Planungen an das Büro AU Consult in Augsburg vergeben. Aktueller Stand ist, dass ein Ingenieur dieses Büros zwar die Entwurfsplanung noch fertiggestellt hat, jetzt aber in den Ruhestand geht. Diese Planung ist im Gemeinderat allerdings auf teils harsche Skepsis gestoßen.

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Vor allem die vorgesehene Trassenführung für die Müllfahrzeuge sowie die Anordnung der Behälter und Container fanden wenig Gegenliebe bei den 16 Mitgliedern des Feldkirchen-Westerhamer Gemeinderates – acht fehlten entschuldigt. Bürgermeister Hans Schaberl appellierte, den neuen Verwertungshof nicht zu verhindern. Mehrmals betonten er und auch Bauamtsleiter Hermann Weber, dass für die Planungen „einzig und allein“ der Landkreis als Betreiber zuständig sei. Wie es nun weitergeht, hängt auch davon ab, ob der Fachberater Abfallwirtschaft des Landkreises auch für die bislang nicht positiv gestimmten Räte einen gangbaren Weg aufzeigen kann.

Die Leistungsphase vier und damit die Genehmigungsplanung hat der Gemeinderat in Absprache mit dem Landratsamt an das Ingenieurbüro Andreas Weiss in Bad Aibling vergeben.

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