Werkssiedlung Kolbermoor: Ab Frühjahr geht’s an die Gärten

Blick von oben auf einen Teil der Von-Bippen-Straße: So sollen die Gärten in etwa ausschauen.
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Blick von oben auf einen Teil der Von-Bippen-Straße: So sollen die Gärten in etwa ausschauen.

Der letzte Abschnitt der historischen Werkssiedlung wird saniert. Neben den Gebäuden an der Von-Bippen-Straße 10-11 sollen auch die Gärten hergerichtet werden. Was genau geplant ist, lesen Sie hier.

von Ines Weinzierl

Kolbermoor– Der letzte Abschnitt der Werkssiedlung an der Von-Bippen-Straße geht in seine nächste Runde. Der Architekt Gotthard Fellgiebel hat in der jüngsten Kolbermoorer Stadtratssitzung der Stadt Kolbermoor die Gestaltung der Außenanlagen vorgestellt.

Im Frühjahr soll es losgehen

Gestartet werden soll mit der Maßnahme im kommenden Frühjahr. Bezugsfertig sollen die Gebäude mit insgesamt neun Wohnungen dann im Herbst 2021. Eingangs sagte Rathauschef Peter Kloo (SPD), dass es zügig vorangehe – und sehr schön sei.

Drei eigene und ein Gemeinschaftsgarten

Es handelt sich insgesamt um zwei Häuser:

Das Haus Nummer zehn direkt an der Von-Bippen-Straße soll einen Gemeinschaftsgarten erhalten, stellte Fellgiebel dem Gremium seine Planungen vor. Die Gärten des Hauses mit den Nummern 11 a, b und c solle den einzelnen Mietern zugeordnet werden, erklärte er. Die Mieter sollen in ihren Gärten auch die Möglichkeit erhalten, ein Häuschen aufzustellen, da sie über keinen Keller verfügen.

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Gleich hinter den drei einzelnen Gärten soll eine öffentliche Fläche entstehen, beispielsweise eine Streuobstwiese, so Fellgiebel. Diese Fläche stelle die Großzügigkeit besonders heraus, erklärte der Architekt.

Obendrein solle ein Rad- und Fußweg von Westen vom Karl-Daniels-Platz Richtung Osten zwischen den anderen Häusern erhalten bleiben.

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Und was die Parkplätze betrifft, hieß es: Dass direkt vor dem Haus Nummer zehn mit sechs Wohnungen neun Stellplätze entstehen sollen. Für das hintere Haus mit den drei Wohneinheiten sollen in deren Zufahrtsbereich und somit nahe der Hauseingänge Stellplätze angeordnet werden.

Einstimmiges Votum des Stadtrats

Des Weiteren erklärte Architekt Fellgiebel, dass der Karl-Daniels-Platz quasi mit der Westseite zur Einfahrt hin verschmelze – dadaurch wirke der Platz größer. Die Kosten der Maßnahme werden auf rund 350 000 Euro beziffert. Einstimmig votierte das Gremium des Stadtrates für die vorgestellten Planungen.

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