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LESERFORUM

Wer ko, der ko

Leserbrief zum Bericht über die Schwarzbauten auf Gut Irnberg in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham im Lokalteil:

„Das Bauvorhaben Schaberl schlägt plötzlich Wellen, obwohl es ein alter Grundsatz bei Bauten, vor allem bei privilegierten Personen, ist: „Stiehl dei Hoiz und zahl dei Strof“. Wurde es zunächst treuherzig so dargestellt, als habe man bedauerlicherweise was vergessen, dann sei das Ganze ja seit Frühjahr 2020 schon beim Landratsamt Rosenheim. Jetzt stellt es sich aufgrund einer Stellungnahme des Landratsamtes doch etwas differenzierter dar.

An sich hat die Familie Schaberl doch ganz pragmatisch gehandelt. Eventuelle Strafen werden in der Kalkulation eines Baues ja ohnehin als „nicht vorgesehene Aufwendungen“ oder als Wette einkalkuliert. Wenn ich bedenke, dass gewisse Personen unseres Gemeinderates seit Jahren das Bauvorhaben des Büchereianbaus in den jeweiligen Sitzungen durch inkonsequente und inkompetente Redebeiträge bewusst torpediert und verschleppt haben, mit der Konsequenz von zusätzlichen Planungsaufwendungen und aufgrund massiver Preissteigerungen im Baugewerbe enorm gestiegener Herstellungskosten.

Dann ist das doch allemal die bessere und preiswerte Lösung für Bauwerber. Im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Bauten genießen Kultur- und Bildungsbauten wie unsere Bücherei keine Privilegierung, obwohl in unserer bayerischen Politik angeblich das Motto „Laptop und Lederhose“ gelten soll.

Früher war ja alles besser. Da konnte man von oben einem bockigen Beamten schon mal zeigen, wer das Sagen hat und den Leiter eines solchen Amtes zur Abschreckung aller anderen Beamten in ein unbedeutendes Kammerl nach Wunsiedel versetzen. Aber das geht halt heutzutage leider nicht mehr so, weil so ein Verhalten ein Gschmäckle hat, das die heutigen Emissionsgrenzen der political correctness doch überschreitet.“

Ulrich Bobinger

Feldolling

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