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LESERFORUM

Wer am „Lago di Bonzo“ die Macht hat

Leserbrief zu Berichten und Lesermeinungen zum Bau des Polders in Feldolling:

„In den letzten Leserbriefen zum Thema Polder wurde dargelegt, weshalb die Baumaßnahmen in diesem Bereich hinsichtlich der Umwelt und finanziell unverhältnismäßig sind. Glaubt denn wirklich jemand, dass die oberen Zehntausend und Promis unserer Republik es zulassen, dass auch sie mal was zum Thema Umwelt tun müssten, wenn es dafür andere Bauernopfer gibt. Wenn es am Tegernsee für Promis und Spezis auch in schwierigen Hanglagen oder für Fußballgrößen auch in schützenswerten Naturgebieten Baumöglichkeiten gibt, müssen die Feldollinger Bauern und Anwohner im Gries dafür ausgleichend Opfer bringen.

Vollends naiv wirkt es, wenn die Feldollinger geglaubt haben, mit einem Besuch beim Minister eine geltende Zusage mit Brief und Siegel für eine Beteiligung der besseren Bürger Tegernsees zu erhalten. Denn am volkstümlich zu Recht genannten „Lago di Bonzo“ haben schon immer die Machthaber das Sagen gehabt.

Schon der bayerische Schriftsteller Oskar Maria Graf hat geschrieben: „Es geht immer ums Holz.“ Oder wie ich schon mal in einem Leserbrief schrieb: „Wer ko, der ko!“ Halt überoi so, oiwei no.

Die jetzigen hektischen Kosmetikmaßnahmen aufgrund der moralischen Fehltritte und Missbräuche in Politik, Wirtschaft und der allein selig machenden katholischen Kirche sind nur vorübergehendes Theater. Denn aufgrund Immunität bei den Politikern, hochkarätigen Anwaltskanzleien für die Wirtschaft sowie der schützenden Hand durch Ordinariate und Eminenzen und Schutzbestimmungen mittels Konkordats für die Hochwürden aller Rangstufen sowie Unfehlbarkeit in Glaubens- und Sittenfragen des Papstes ist man vor zügiger und wirksamer Strafe weitgehend geschützt. Das sitzt man allemal aus. Wia lang no?“

Ulrich Bobinger

Feldkirchen-Westerham

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