Wenn der Pfarrer auf die Pauke haut

Die Blaskapelle Bruckmühl bei ihrem Herbstkonzert. Fotos Gilg
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Die Blaskapelle Bruckmühl bei ihrem Herbstkonzert. Fotos Gilg

Zu den immer gut besuchten Veranstaltungen in der Markgemeinde Bruckmühl gehören das Herbst- und Neujahrskonzert der Blaskapelle Bruckmühl. Auch beim jüngsten Auftritt freuten sich die Musiker wieder über viele Besucher.

Bruckmühl - Wie angekündigt, wurde das Herbstkonzert der Blaskapelle eine musikalische Reise durch Amerika. Als Reiseleiter stellte die Vereinsvorsitzende Monika Huber den Leiter der Kapelle, Dr. Martin Uhl, vor. Besondere Grußworte richtete sie an den zweiten Bürgermeister Engelbert Wolf, einige Marktgemeinderäte, Musiker von befreundeten Blaskapellen, die Ehrenmitglieder Edmund Neumaier und Bernhard Lohse sowie Pfarrer Harald Höschler, der seit einigen Jahren bei den Konzerten mitwirkt und auf die große Pauke schlägt.

Mit dem "festlichen Marsch" von Karl Edelmann eröffnete die Jugendkapelle das Konzert. Das allen bekannte Musikstück "Da Boarisch Hiasl" war die einzige musikalische Darbietung, die nichts mit der Amerikareise zu tun hatte. Mit dem heißen Hit "Chatanooga choo" zeigten die jungen Musikus, was sie können.

Der Vorsitzende des Bezirks Inn-Chiemgau im Musikerbund Ober- und Niederbayern, Leonhard Eisner, nützte die Gelegenheit, an Maria und Georg Kellerer Urkunden zu übergeben. Beide legten mit ihren Klarinetten die Prüfung mit "Sehr gut" ab. Bronze gab es für Franziska Müller und Rosina Emmert, die mit ihren Trompeten zu Gehör brachten, was sie können. Für ihre 15-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Marina Huber, Christine Stacheder und Stephan Wörndl geehrt. Eisner erwähnte, dass die Leistungsprüfung auch von den drei Realschülern Simone Engelhard, Vroni Maier und Franziska Niklas mit der Bewertung Bronze mit Erfolg abgelegt wurden und die Verleihung in der Schule folgen wird.

Mit dem amerikanischen Nationalmarsch "The Stars And Stripes Forever", oder "Unter dem Sternenbanner" startete die Blaskapelle ihre musikalische Reise nach Amerika. Wird der Marsch in den Vereinigten Staaten und auch anderswo gespielt, bleibt kein Amerikaner sitzen, denn das ist ihre zweite Nationalhymne. Es folgten "Toto - Greatest Hits", die "Neue Welt" und "The Magnificent Seven", frei übersetzt "Die glorreichen Sieben" von Elmer Bernstein. Mit dem Musikstück "Winnetou" wurden Erinnerungen wach, und mit "Freund und Freund" von Martin Scharnagel ging es in die Pause. Mit weniger bekannten Musikstücken, wie dem "Colonel Bogey March" und "Deborah's Theme" wurde die Reise in der neuen Welt fortgesetzt. Hits waren dagegen "The Washington-Post", "Hollywood Milestones" und zuletzt der "St. Louis Blues".

Da der Dirigent wusste, "ohne Zugabe können wir die Bühne nicht verlassen", ließen die Akteure den Abend mit einem von den Vagener Musikern ausgeliehenen Marsch ausklingen. Der Zuruf "Zugabe" bewirkte, dass die Musiker nach dem von Dr. Michael Stacheter komponierten Marsch "Müller zu Bruck" ihre Instrumente einpackten. og

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