Bankerl-Zuwachs

Bruckmühl: Drei neue Ruhebankerl laden Spaziergänger zu Pausen ein

Beim Probesitzen nahmen (von links) Seniorenbeauftragte Anneliese Weißbrich, Cristina Kaltner mit Tochter Magdalena und Ehemann Georg die neue Bank mit Bergblick „in Betrieb“.
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Beim Probesitzen nahmen (von links) Seniorenbeauftragte Anneliese Weißbrich, Cristina Kaltner mit Tochter Magdalena und Ehemann Georg die neue Bank mit Bergblick „in Betrieb“.
  • vonJohann Baumann
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Die Gemeinde Aschau im Chiemgau hat mit den mehreren Hundert Bänken und ihrem „Bankerlweg“ überregionale Berühmtheit erlangt. Bruckmühl will ihr keine Konkurrenz machen, aber auch im Bereich der Marktgemeinde wächst die Zahl der öffentlichen Sitzgelegenheiten.

Bruckmühl – Zwischen 2015 und 2019 wurden vor allem an der Mangfall durch Firmen, Vereine oder privaten Sponsoren insgesamt elf Bankerl aufgestellt. Großen Anteil daran hat die Seniorenbeauftragte Anneliese Weißbrich. „Gerade bei älteren Menschen sind die Ruhebänke sehr gefragt, zu einer kurzen Rast oder zum Blick in die Berge“, so Weißbrich.

Jetzt kann die kommunale „Bank-Managerin“ drei weitere neue Bankerl vermelden. Zwei wurden vom Bauhof zwischen dem Göttinger Steg und der neuen Mangfallbrücke auf dem südlichen Mangfalldamm installiert. Gespendet wurden die Bankerl mit Bergblick von Johanna Höfig.

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Das gebürtige „Nordlicht“ lebt seit 30 Jahren in Götting, in diesem Jahr ist ihr Mann verstorben. „Mit den beiden Bänken möchte ich ihm quasi ein Denkmal setzen“ erklärt die vitale 81-jährige, die vor Jahren bei der VHS Bruckmühl den kulinarischen Teil des „Literarischen Menüs“ gestaltete. „Jetzt, wo die Leute wegen Corona nicht mehr verreisen, gehen sie dafür mehr spazieren und da können sie die neuen Bänke nutzen“, betont die Spenderin. Ein weiteres Ruhebankerl steht auf der Straße nach Stachöd, etwa einen Kilometer nördlich von Weihenlinden. Das betreffende Grundstück gehört „Bankerl-Sponsor“ Georg Kaltner. Dort befand sich bereits eine Bank, die jedoch marode geworden war.

Weitere Sponsoren gesucht

Als der Heufelder erfuhr, dass die Gemeinde das in die Jahre gekommene Sitzgerät ersetzen möchte, erklärte er sich spontan zur Bankerl-Finanzierung bereit. „Diese Bank ist bei den Spaziergängern beliebt, immer wenn ich hier vorbeikam, sah ich Leute dort sitzen“, berichtet er. Gemeinsam mit Ehefrau Cristina und Tochter Magdalena sowie der Seniorenbeauftragten ging es zum Probesitzen zum „Bankerl vorm Wald“. Mit den drei „Bankerl-Neuzugängen“ ist die Zahl auf 14 gestiegen. „Es gibt aber noch viele Plätze für weitere Bankerl und Sponsoren dafür sind durchaus willkommen“, regt die Seniorenbeauftragte an. (bjn)

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