Weihwasser zum Mitnehmen

Pfarrer Bruno Bibinger hatte die Idee, kleine Flaschen mit Weihwasser zu befüllen.
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Pfarrer Bruno Bibinger hatte die Idee, kleine Flaschen mit Weihwasser zu befüllen.

Tuntenhausen – Corona hat die vielfältigsten Auswirkungen auf das Alltagsleben und macht auch vor den Kirchen nicht halt.

Sowohl die Weihwasser-Schälchen an den Eingängen und auch das kleine Weihwasserbecken zum Schöpfen für zuhause sind leer. In Tuntenhausen allerdings gibt es Abhilfe. Die Idee Weihwasserflaschen zum Mitnehmen entstand. Pfarrer Bruno Bibinger: „Weihwasser ist ein Segenszeichen und darauf wollen viele Gläubige nicht verzichten“. Nur eine einzige Person ist damit beschäftigt, mit Hand und Mundschutz versteht sich. Das Wasser wird dabei sogar auf 70 Grad erwärmt, damit alle Keime getötet werden. Danach wird es in die Flaschen abgefüllt. Diese werden mit einem Etikett der Mutter Gottes (Gnadenbild) versehen und können dann in der Kirche gekauft werden.

„120 Flaschen pro Woche verkaufen wir“ meinte Bibinger stolz, der das ganze Vorgehen mit dem Ordinariat und dem staatlichen Gesundheitsamt abgesprochen hat und froh ist, dass die Aktion so gut angenommen wird. ws

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