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Gemeinderat beschließt moderate Kostensteigerung

Warum die Wasserpreise in Tuntenhausen steigen

Kostbares Gut Trinkwasser: Wer sein Wasser von der Gemeinde Tuntenhausen bezieht, muss künftig höhere Preise zahlen.
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Kostbares Gut Trinkwasser: Wer sein Wasser von der Gemeinde Tuntenhausen bezieht, muss künftig höhere Preise zahlen.
  • VonWerner Stache
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Nach fast sechs Jahren wurden die Gebühren und Beiträge für die Wasserversorgung der Gemeinde Tuntenhausen jetzt neu kalkuliert und im Gemeinderat diskutiert. Einer moderaten Erhöhung wurde ohne Gegenstimmen zugestimmt.

Tuntenhausen – Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG) erläuterte den Grund: „Das Kommunalabgaberecht gibt regelmäßige Neukalkulationen von Gebühren und Beiträge der Kostenrechnungen den Einrichtungen der Kommune vor.“

Andere Verbände sind nicht betroffen

Für die Wasserversorgung durch die Gemeinde Tuntenhausen wurde diese zuletzt 2015 durchgeführt. Von der aktuellen Neukalkulation bleibt der Wasserbezug von den drei Wasserverbänden Ostermünchen und Umgebung, Schönau-Biberg und Antersberg-Voglried unberührt. Kämmerer Andreas Marx rechnete den Gemeinderäten die Beitragskalkulation der Jahre 2021 bis 2024 vor. Aufgrund dieser Kalkulation wurde ein neuer Beitrag von 10,50 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche (bisher 9,70 Euro) und ein neuer Beitrag von 1,35 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche (bisher 1,20 Euro) vorgeschlagen.

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Auch für die Verbrauchsgebühr wurde anhand der Kalkulationen 2021 bis 2024 ein neuer Preis errechnet. Die Verwaltung schlug 1,05 Euro pro Kubikmeter entnommenen Wassers. Bisher lag der Satz bei 0,90 Euro. Auch das verbilligte Bauwasser will die Verwaltung der aktuellen Verbrauchsgebühr anpassen. „Wasser ist schließlich Wasser“, so Weigl.

Ob die Gemeinde verpflichtet sei, eine Erhöhung vorzunehmen, fragte Herbert Prechtl (Liste 83104). Kämmerer Marx verwies darauf, dass die Gemeinde keine „bewussten Unterdeckungen“ herbeiführen dürfe und auf die regelmäßigen Rechnungsüberprüfungen. Christian Birmoser (ULT) befürwortete die Neukalkulation.

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Bürgermeister Weigl verwies darauf, dass die Erhöhungen ab 1. November in Kraft treten. „Die Ablesungen zum 31. Oktober erfolgen damit noch zum alten Preis.“ Ferner informierte Weigl, dass der Wasserverbrauch in der Gemeinde stabil sei und betonte: „Mit diesen Kostensteigerungen liegen wir noch im unteren Drittel des Landkreises.“

Im Vergleich noch im unteren Drittel

Der Rat beschloss einstimmig, die Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung wie folgt anzupassen: Der Beitragssatz pro Quadratmeter Grundstücksfläche beträgt 1,35 Euro, pro Quadratmeter Geschossfläche 10,50 Euro. Die Verbrauchsgebühr beträgt pro Kubikmeter Wassers 1,05 Euro. Wird ein Bauwasserzähler verwendet, richtet sich die Gebühr nach Paragraph 10 Absatz 1 Satz 2 der Satzung. Die Änderungen treten am 1. November in Kraft.

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