Wappen im Tuntenhausener Kreisel erinnert an Gemeindeentstehung im Jahr 1978

Das Wappen der Gemeinde Tuntenhausen ziert jetzt in voller Schönheit den Kreisel an der Staatsstraße 2358 in Tuntenhausen.

Dauerhaft haltbar, aus Granit, weist es auf die 1978 mit der Gebietsreform vereinten ehemaligen drei Gemeinden hin. Wie berichtet, erstellte der Ostermünchner Garten- und Landschaftsbauer Wolfgang Schmidt das Natursteinwappen. Viele Stunden sägte, fräste und schliff er den Stein aus dem Bayerischen Wald, bis Osterfahne, Baum und Basilika fertig waren. Denn im Wappen finden sich die Gemeindeteile Beyharting, Hohenthann und Tuntenhausen wieder. Den Mittelpunkt des Wappens bildet die im 16. Jahrhundert erbaute zweitürmige Westfassade der Wallfahrtskirche Tuntenhausen. Der Ort entwickelte sich ab dem 15. Jahrhundert zu einer der wichtigsten Marienwallfahrten Oberbayerns. Seit dem 13. Jahrhundert war die Marienpfarrkirche dem Augustiner-Chorherrenstift Beyharting zugeordnet. Aus dem Wappen dieses Klosters stammt die Osterfahne. Die Tanne wiederum wurde aus dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Hohenthann übernommen und steht für den Ortsnamen. „Zweifelsfrei ein schöner Anblick“, meinten die ersten Betrachter des neuen Werks. „Das war eine Idee unseres Pfarrers Bruno Bibinger“, erzählt Bernhard Krichbaumer von der Gemeinde. Beppo Kendlinger und Wolfgang Schmidt (linkes und mittleres Bild) bereiten das große Puzzle vor und setzen die Teile des Wappens vor Ort zusammen. Auf dem rechten Bild zeigen sich Bernhard Krichbaumer (links), Wolfgang Schmidt (Mitte) und Beppo Kendlinger (rechts) zufrieden mit der neuen „Kreiselbepflanzung“. Stache

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