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250000 Euro teure Renovierung

Wallfahrtskirche Mariä Opferung in Oberreit ist ein Jahr nach dem Brand wieder eröffnet

Der Innenraum der Kirche erstrahlt nach der Renovierung wieder im alten Glanz.
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Der Innenraum der Kirche erstrahlt nach der Renovierung wieder im alten Glanz.
  • VonPaula Trautmann
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„Wenn das kein Grund zum Feiern ist!“, begrüßte Pastoralreferent Harald Petersen die versammelte Gemeinde zu einem Wortgottesdienst vor der Kirche in Oberreit bei Feldkirchen. Es war der erste Gottesdienst rund ein Jahr nach dem Brand und der Restaurierung.

Oberreit/Feldkirchen-Westerham – Die Gläubigen begingen den Festtag Christkönig und das Kirchenpatrozinium Mariä Opferung. Kirchenpfleger Josef Bichl sperrte die Kirche während des Gottesdienstes feierlich auf und machte sie der Öffentlichkeit somit wieder zugänglich. Der Brand im Vorjahr hatte Teile des Hochaltars und des Tabernakels zerstört. „Der Schaden konnte vollständig beseitigt werden“, sagt Verwaltungsleiter Michael Liegl. Besucher würden der Kirche nun nicht mehr anmerken, dass es dort gebrannt habe. Beim Tabernakel konnte allerdings nicht mehr viel restauriert werden, er sei in Teilen neu – „aber natürlich im früheren Stil“.

Neun Handwerker arbeiteten ein Jahr

Auch die Bilder und Figurren musten vom Ruß befreit und restauriert werden. Das sei zudem wichtig gewesen, um den Brandgeruch aus der Kirche zu bringen. Die Raumschale und das Harmonium mussten von einem Fachmann gereinigt werden. Insgesamt haben neun Handwerker von drei Unternehmen über das Jahr an der Kirche und dem Inventar gearbeitet. Die Arbeiten haben rund 250 000 Euro gekostet und wurden von der Versicherung übernommen.

Im Ortskern liegt die Oberreiter Kirche. Nach einem Jahr wurde dort wieder Gottesdienst gefeiert.

Eröffnung im Freien gefeiert

Einmal im Monat wird nun ein Wortgottesdienst oder eine Heilige Messe in der Kirche stattfinden. Die genauen Daten können die Gläubigen dem Kirchenzettel der Pfarrei entnehmen. Aufgrund der aktuellen Situation der Corona-Pandemie sei die Verwaltung noch am überlegen, wie der konkrete Plan aussehen soll. Gottesdienste mit vielen Personen müssten aber in den größeren Kirchen abgehalten werden.

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Der erste Gottesdienst war jedenfalls ein voller Erfolg. „Wir hatten Glück, dass das Wetter mitgespielt hat“, sagt Liegl. Denn die Feierlichkeiten fanden draußen statt, da in die Kirche nur wenige Menschen passen. Der strahlende Sonnenschein sei allen Anwesenden deshalb gerade recht gekommen. Nach dem Gottesdienst dankte der Verwaltungsleiter Klaus Seidl für 57 Jahre als Mesner und wünschte ihm „alles Gute und Gottes Segen im wohlverdienten Ruhestand.“

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