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Kommandant Robert Forstner blickt auf 34 Einsätze zurück

„Was hier geleistet wird, hat Vorbildcharakter“: Bruckmühler Bürgermeister lobt Jugendarbeit der Waither Feuerwehr

Mit der Inbetriebnahme des Oberflur-Hydranten von Thomas Stahuber (links) ist KBI Max Goldbrunner zufrieden.
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Mit der Inbetriebnahme des Oberflur-Hydranten von Thomas Stahuber (links) ist KBI Max Goldbrunner zufrieden.

Die Corona-Pandemie hat auch die Feuerwehren stark eingeschränkt. Trotz fehlender Ausbildungsmaßnahmen meisterten die Waither Kameraden kritische Einsatzlagen beim Juli-Hochwasser und einem Großbrand im Jahr 2021.

Von Torsten Neuwirth

Bruckmühl – Die Corona-Pandemie hat auch bei den Waither Feuerwehrlern in den zurückliegenden Monaten deutliche Spuren hinterlassen. Dies betraf vor allem das große Minus an qualifizierten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Letztere sind für das sichere Handling der unterschiedlichsten Einsatzlagen mit wechselnden Gefährdungslagen von großer Bedeutung.

Ein roter Faden zieht sich durch den ganzen Abend

Darüber hinaus haderten die Floriansjünger auch mit den fehlenden sozialen und gesellschaftlichen Kontakten. Trotz dieser alles andere als optimalen Rahmenbedingungen konnte die Waither Wehr fordernde Einsatzlagen beim Juli-Hochwasser 2021 und bei einem Großbrand Ende letzten Jahres bewältigen. Erfreulich ist auch, dass der Feuerwehr-Nachwuchs trotz dieser Misere in kompletter Mannschaftsstärke bei der Stange blieb. Diese Kernbotschaften zogen sich wie ein roter Faden durch den Ablauf der Jahreshauptversammlung der Floriansjünger im Gasthaus Blindhammer in Mittenkirchen.

Zu der obligatorischen Jahres-Veranstaltung konnte Feuerwehrvorstand Peter Peinhofer neben Bürgermeister Richard Richter auch den gemeindlichen Feuerwehrreferenten Andreas Riedel sowie Kreisbrandinspektor (KBI) Max Goldbrunner, Kreisbrandmeister (KBM) Werner Maier-Matheke und eine Abordnung der Göttinger Feuerwehrkameraden begrüßen.

Erfreut zeigte sich Peinhofer, dass die Waither Wehr mit großem Engagement trotz der verordneten Zwangspausen mit allen verbundenen Einschränkungen „den Laden zusammen und am Laufen halten konnte“. Als „schmerzlich“ bezeichnete er das total brach liegende Vereinsleben in den zurückliegenden Monaten. „Das gesellige Miteinander ist eine wichtige Grundlage für das vertrauensvolle Miteinander in „brenzligen Situationen“, so der Wehr-Vorstand.

Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Kommandant Robert Forstner ging in seinem Jahresfazit mit insgesamt 34 Einsätzen schwerpunktmäßig auf die Hochwasser-Situation im Bereich Vagen-Wiechs-Mittenkirchen-Götting im Juli letzten Jahres und den Wohnhausbrand in der Heufeldmühle Mitte Dezember 2021 ein. Beide Groß-Einsatzlagen konnten seinen Aussagen nach Dank einer guten Einsatz-Ausrüstung und hohen Motivation aller Waither Feuerwehrler im engen Schulterschluss mit den anderen beteiligten Einsatzkräften erfolgreich gestaltet werden. In dem Zusammenhang zeigte er sich vor allem auch erleichtert, dass alle Waither Floriansjünger von den unterschiedlichsten Einsatzlagen immer gesund nach Hause gekommen sind: „Das ist immer das Wichtigste und oberste Gebot.“

Junge Nachwuchskräfte absolvieren Prüfung erfolgreich

Jugendwart Valentin Bichler attestierte seiner jungen Feuerwehrmannschaft großes Lob: „Trotz Corona und allen damit verbundenen Schwierigkeiten sind alle bei der Stange geblieben, dass ist aller Ehre wert und ein Indiz für das große Gemeinschaftsgefühl der Burschen.“ Er freute sich auch über vier Neuzugänge. Ein Highlight war bei seinem Rückblick die von neun jungen Nachwuchskräften (Alter von 16 bis 18 Jahre) erfolgreich absolvierte Prüfung „Modulare Trupp-Ausbildung“.

Die Funktionsweise des Strahlrohrs erläutert Schiedsrichter Sepp Baumann (links) Bernhard Kaffl. 

Das Schiedsrichter- und Prüfungs-Trio mit KBI Goldbrunner, KBM Maier-Matheke und Schiedsrichter Sepp Baumann (FFW Mietraching) hatte dem Feuerwehr Nachwuchs am Ende der gut zweieinhalbstündigen Prüfung zum guten Handling der Einsatzgeräte und dem fundierten Fachwissen gratuliert. Kommandant Forstner hob den hohen Stellenwert der intensiven Nachwuchsarbeit der Waither Wehr hervor: „Gerade vor wenigen Monaten haben wir hautnah erleben müssen, wie wichtig es ist, wenn gut ausgebildete Feuerwehrkameraden in einer Notsituation ohne Wenn und Aber zum Schutz der Bevölkerung anpacken.“

Feuerwehr-Fest im August

Daran anschließend konnte Kassier Rudi Peinhofer von eine grundsoliden Finanzstruktur der Wehr berichten. Bei seinem Jahresausblick gab Feuerwehr-Vorstand Peinhofer das Feuerwehr-Fest am Feuerwehrhaus (August) und einen Vereinsausflug im Herbst als nächste Gesellschaftstermine bekannt.

Bürgermeister Richard Richter attestierte der Waither Wehr einen hohen Ausbildungsstandard. Angetan zeigte der Rathaus-Chef von der Angetan zeigte der Rathaus-Chef von der engagiert betriebenen Nachwuchsarbeit: „Was hier geleistet wird, hat Vorbildcharakter.“

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