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„Schwimmendes Personal“ temporär umgesiedelt

Vor Goldbach-Abkehr evakuiert Kreisfischereiverein den Fischbestand

Der Fangtrupp des Kreisfischereivereins Bad Aibling im Einsatz: (von rechts) Fabian Paukert, Max Huber, Martin Ebert, Anderl Huber und der achtjährige Johannes, der fleißig mithalf.
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Der Fangtrupp des Kreisfischereivereins Bad Aibling im Einsatz: (von rechts) Fabian Paukert, Max Huber, Martin Ebert, Anderl Huber und der achtjährige Johannes, der fleißig mithalf.
  • VonJohann Baumann
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Im zweijährigen Turnus wird die Abkehr des Goldbaches durchgeführt. Bevor jedoch für die rund einwöchige Aktion die Räumbagger anrollten und heuer auch zwei Brückenbauwerke saniert wurden, musste vorher in einer mehrstündigen Aktion der Fischbestand umgesetzt werden.

Bruckmühl – Vor der Evakuierung der Goldbach-Bewohner wurde der Zulauf gesperrt, jedoch eine Mindestwassermenge im Bachbett belassen – zum Schutz der kleineren Lebewesen.

Die gezielte Fischrettung wurde auf den jeweils eingeteilten Streckenabschnitten im Auftrag der Marktgemeinde von verschiedenen Fischereivereinigungen vorgenommen. Auf dem rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen den Bruckmühler Ortsteilen Waith und Wiechs übernahm der Kreisfischereiverein Bad Aibling (KFV) die Umsiedlung des „schwimmenden Personals“.

Mehr Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Die Fische werden dabei mittels eines elektrischen Keschers kurzzeitig betäubt, aus dem Bach entnommen und in einer Transportwanne zwischengelagert. Die Wanne war vorab mit „Original-Goldbachwasser“ gefüllt und dieses zusätzlich mit Sauerstoff angereichert worden.

Bei den umgesiedelten gut 100 Goldbachbewohnern handelte es sich um teilweise bis zu 40 Zentimeter lange Bachforellen. „Sie werden auf andere Gewässer wie den Triftbach verteilt. Die kleineren Fische und die Mühlkoppen finden im Moosbach eine neue Heimat“, erläuterte KFV-Vorsitzende Helmut Mauer dem Mangfall-Boten. Der Fischer-Chef würdigte auch die gute Zusammenarbeit mit den Bach-Anliegern und mit der Marktgemeinde.

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