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Große Resonanz auf Führungen am Tag der Arzneipflanze

Von Braunwurz bis Wasserdost: Endlich wieder Leben im Salus Auwald-Biotop

Das Interesse an der Heilpflanzen-Führung von Bärbel Born (rechts) war groß.
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Das Interesse an der Heilpflanzen-Führung von Bärbel Born (rechts) war groß.
  • VonJohann Baumann
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Anlässlich des „Tages der Arzneipflanze“ fanden im Salus Auwald-Biotop zwei Themen-Führungen statt. Der Mangfall-Bote begleitete den lehrreichen Rundgang mit Gärtnermeisterin Bärbel Born.

Bruckmühl – Dabei wurden den rund 40 Besuchern die beiden „prominenten“ Heilgewächse des Jahres präsentiert: die Brennnessel als Heilpflanze und der Mönchspfeffer als Arzneipflanze des Jahres.

Im Mittelpunkt der Führung standen aber vor allem unbekannte heimische Heilkräuter. So lernten die Teilnehmer beispielsweise die Stechpalme kennen, die auch zu den Bachblüten zählt. Ferner wurde die knotige Braunwurz vorgestellt, der man – wie der Teufelskralle – die Linderung von Lymphknotenschwellungen nachsagt.

Im weiteren Verlauf erfuhren die Gäste Wissenswertes über den Wasserdost, der auch als „europäische Echinacea“ gilt und das Immunsystem stärken soll. Das Herzgespann könne bei einer Überfunktion der Schilddrüse hilfreich sein, während der Beifuß – auch „heilende Pflanze der Germanen“ genannt – als Energiebringer fungiere, so die Gärtnermeisterin. Sein „Bruder“, der Wermut, werde gern als Räucherpflanze verwendet und wirke bakterien- und virenreduzierend. Der Wegerich gilt der Pflanzenexpertin zufolge als entzündungshemmend. Das Bohnenkraut unterstütze die Verdauung, insbesondere von Eiweiß.

+++ Weitere Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier +++

Als „immunisierendes Wintergetränk“ empfahl Bärbel Born, einige Salbeiblätter mit warmer Milch zu übergießen und mit Honig zu süßen. Die Nelkenwurz, eigentlich ein Unkraut, entfalte eine beruhigende Wirkung ebenso wie der Frauenmantel – auf bayerisch Fraumanterl.

Außerdem erwähnte sie das krampflösende Gänsefingerkraut und die Farne, die man früher zur Entwurmung eingesetzt habe. Das Mutterkraut, auf bayerisch Hemadknöpfl, habe sich als Mittel gegen Migräne bewährt. „Manche Pflanzen entfalten schon ihre Wirkung, wenn man sie hat oder anschaut“, konstatierte die Heilpflanzen-Expertin, die am Ende der Führung kräftigen Beifall der „Pflanzenwanderer“ erhielt.

Anzumerken ist noch, dass auch die beiden zum „Naturerlebnis Bruckmühl“ gehörenden Museen nach rund zweijähriger Corona-Pause nun wieder zugänglich sind. Auwald-Biotop, Tierkunde- und Naturkundemuseum sind mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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