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Online- und Einzeltraining, Hygienekonzept und Stalltagebuch

Ostermünchen: Neues Voltigierteam kämpft mit Corona-Vorgaben

Seit langem ist das Zweiertraining auf dem Pferd nicht mehr möglich.
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Seit langem ist das Zweiertraining auf dem Pferd schon nicht mehr möglich.
  • vonWerner Stache
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Der Pferdesportverein Ostermünchen hat sich im vergangenen Jahr gegründet. Doch kurz nach Gründung kam Corona und der Pferdesportverein musste sich einiges einfallen lassen, um trainieren zu können.

Tuntenhausen – Seit 2002 gibt es in Ostermünchen das Sportangebot um das Voltigieren (Turnen am lebenden Pferd).  Im Oktober 2007 wurden die Voltigierer die 7. Abteilung im SV Ostermünchen (Pferdesport). 2020 gründete man dann den Pferdesportverein Ostermünchen. 

Normalerweise ist das Jahr der Pferdesportler gefüllt: Training in der Turnhalle, Lehrgänge für Voltigierer, Longenführer und Reiter, Sommer- und Winterfest, Ferienprogramm, Reit- und Voltigierturniere sowie Trainer- und Vorstandssitzungen.

„Das änderte sich mit Corona gewaltig“, so Eva Wagenstaller, die Vorsitzende. „Am meisten vermissen wir die Begegnungen am Stall“, klagte Wagenstaller. Der gemeinsame Spaß am Sport und am Umgang mit den Pferden fehlt.

Hallentraining nur von kurzer Dauer

Ein Lichtblick im Herbst 2020, als es zwischenzeitlich die Möglichkeit gab, im eingeschränkten Betrieb zu trainieren. Dazu erarbeiteten die Voltigierer ein Hygienekonzept: Organisierte Zeiten, damit sich die Gruppen nicht überschneiden und beschränkte Teilnehmer- und Traineranzahl.

Eine „Händewaschstation“ am Eingang und eine Leiter als Aufstiegshilfe. Jedes Kind hatte eine „Home-Base“ mit eigener Matte, Ablagekorb für Klamotten, Trinken und Trainingsutensilien. Mit Seilen wurden die zu berücksichtigenden Abstände in der Halle markiert. Es gab nur noch Einzelübungen am Pferd.

So sieht das Training in Corona-Zeiten aus: Abstand und Hygiene.

Für die umliegenden Vereine wurde ein „Online-Videoturnier“ organisiert, Stefanie Sturm kümmerte sich um dieses Projekt. Der Turnierauftritt in der eigenen Halle wurde gefilmt und an eine Richterin zur Bewertung geschickt. Aber die Mühen lohnten sich kaum, die „Freiheit“ war nur von kurzer Dauer. Seit dem zweiten Lockdown ist all dies nicht mehr möglich.

Kampfgeist statt Ernüchterung

Die Pferdefreunde aus Ostermünchen geben dennoch nicht auf. So initiierten sie ein Stalltagebuch auf der Homepage. Hier gibt es jeden Tag Infos für die Mitglieder, was die Vierbeiner so treiben und was es Neues am Stall gibt, ab und zu gibt es ein Quiz mit Fragen.

Die Mannschaften bekommen teilweise Trainingspläne, um sich zuhause fit zu halten und einmal in der Woche wird ein Online-Training angeboten.

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So „rührt“ sich bei den Pferdefreunden trotz Corona doch einiges. Wagenstaller zeigt sich dankbar: „Dafür danken wir allen Mitgliedern, die uns in dieser schweren Zeit bislang treue geblieben sind, obwohl wir kein reguläres Voltigiertraining und keine Reitstunden anbieten konnten“.

Nur so könne der Verein die laufenden Kosten decken, die vor allem die Versorgung der Pferde beinhaltet. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es online .

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