Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Illusion ewigen Friedens gibt es nicht mehr

Volkstrauertag in Tuntenhausen mit 20 Fahnen-Abordnungen

Am Kriegerdenkmal stehen (von links) die Fahnenabordnungen sowie der katholische Diakon Bernd Stephan und der evangelische Pfarrer Dr. Richard Graupner.
+
Am Kriegerdenkmal stehen (von links) die Fahnenabordnungen sowie der katholische Diakon Bernd Stephan und der evangelische Pfarrer Dr. Richard Graupner.
  • VonWerner Stache
    schließen

Den Volkstrauertag hat die Gemeinde Tuntenhausen begangen. Auf den ökumenischen Wort-Gottesdienst folgte die Kranz-Niederlegung am Krieger-Denkmal. Der Bürgermeister fand eindringliche Worte.

Tuntenhausen – Die Gemeinde Tuntenhausen hat den Volkstrauertag in Ostermünchen begangen. Den ökumenischen Wort-Gottesdienst zelebrierten der evangelische Pfarrer Dr. Richard Graupner sowie der katholische Diakon Bernd Stephan. Im Anschluss ging es zum Kriegerdenkmal, das 20 Fahnenabordnungen der gemeindlichen Vereine umsäumten.

Graupner erinnerte an die zahlreichen Opfer der Kriege und die vielen Soldaten, die in den beiden Weltkriegen starben. Er ging zudem auf die Kriege unserer Tage ein und sprach über den Antisemitismus sowie den Rassismus im eigenen Land.

Fünf noch lebende Gemeindebürger im II. Weltkrieg an der Front

Bürgermeister Georg Weigl betonte, dass der diesjährige Volkstrauertag unter neuen Gesichtspunkten zu sehen sei. „In Europa ist ein Krieg“, hob er hervor. Damit sei eine neue Zeitrechnung angelaufen. Weigl wies auf die fünf Bürger der Gemeinde hin, die noch leben und im Zweiten Weltkrieg an der Front waren. „In ihnen wurde sicher Angst und Schrecken ausgelöst“, so der Bürgermeister.

Von der Illusion des ewigen Friedens sei Abstand zu nehmen, fügte Weigl an. „Die Worte ‚in Frieden und Wohlstand leben‘ erhalten nun seit dem 24. Februar eine andere Wertigkeit“, sagte der Rathauschef.

Weitere Artikel und Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen finden Sie hier.

Zum Zeichen des Gedenkens wurde ein Kranz der Gemeinde niedergelegt. Die Fahnen senkten sich zum stillen Gebet. Den Abschluss der Feier bildete die Bayern- Hymne, bevor sich die Vereine und die Bürger zum Kirchenzug versammelten.

Mehr zum Thema

Kommentare