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EIN AUSFLUG, EIN QUIZ UND DETEKTIVAUFGABEN

Viele Aktionen beim Sommerferien-Leseclub in Ostermünchen für die Grund- und Mittelschüler

Rektorin Margaret Careddu-Bayr bei der Unterhaltung mit den Kindern über das Lesen.
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Rektorin Margaret Careddu-Bayr bei der Unterhaltung mit den Kindern über das Lesen.
  • VonWerner Stache
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Ein echtes Zuckerl gab es für die Schüler der Fritz Schäffer-Grund- und Mittelschule kurz vor den Ferien: ein Buchgeschenk von der Stiftung Lesen. Nebst einer Neuauflage vom Sommerferien-Leseclub – diesmal sogar gekrönt von einem Ausflug.

Tuntenhausen – Aufgrund des Erfolgs der Sommerferien-Leseaktion im vergangenen Jahr hat sich die Stiftung Lesen auch 2021 dazu entschieden, ihren im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ geförderten Leseclubs die Möglichkeit einer Sommerferien-Leseaktion zu geben.

Die teilnehmenden Kinder aus den Klassen eins bis fünf bekamen nun im Leseclub ein Buch geschenkt und durften wählen: „Zwölf lustige Geschichten über Tiere und Schule“ von Charlotte Habersack, „Mattis und Kiste“ von Patrick Wirbeleit oder „Wecke niemals einen Schrat“ von Wieland Freund. Daneben nehmen die Kinder während der Ferien an Videokonferenzen teil, für die sich Projektleiterin Michaela Pelz diverse Aktivitäten ausgedacht hat. „Alle dürfen ihre Lieblingsstelle vorlesen, wir machen Spiele, Quatsch und ein Quiz.“

Detektivaufgaben in der Ausstellung lösen

Außerdem wird jede der drei Gruppen eine Mini-Detektivaufgabe bekommen. Die gilt es bei einem Ausflug zu lösen, den Kinder, begleitet von der zweiten Projektleiterin, Katharina Scharlé, nach München ins Kindermuseum unternehmen. Dort läuft gerade die Mitmachausstellung „Holz“. Hier können die Kinder einiges ausprobieren und vieles entdecken, was sie im Buch gelesen haben“, so Scharlé.

Auch während der Ferien wird der Kontakt zwischen den Bücherfans und ihrer Projektleiterin nicht abreißen. „Immer sonntags gibt es Post. Jede Mail enthält einen Impuls, also eine Anregung für etwas, das die Kinder tun können. Vielleicht ist es eine Bastelanleitung oder Malvorlage. Mal ist es die Aufforderung, etwas zu zählen oder herauszufinden. Vielleicht steht in dem elektronischen Brieflein auch die Aufforderung, über ein bestimmtes Thema nachzudenken oder mit einer anderen Person zu sprechen“, berichtet Pelz, die die absolute Freiwilligkeit dieser Aktivitäten betont.

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Vor allem freut sie sich zusammen mit Rektorin Margaret Careddu-Bayr schon auf die kleinen Abschlussprojekte am Ende der Aktion. „Was im letzten Jahr im Zusammenhang mit den Büchern fotografiert, gezeichnet, geschrieben und gebastelt wurde, war phänomenal“, erklärt die Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben, die schon seit vielen Jahren mit viel Freude die Leseförderprojekte der Schule begleitet, die der Rektorin so sehr am Herzen liegen.

„Immer wieder stellen wir fest, wie positiv die Mädchen und Buben das aufnehmen, was wir uns für sie rund ums Lesen ausdenken“, sagt die Schulleiterin mit leisem Stolz. Für sie ist Lesen ein Ausflug in die Welt der Fantasien.

Der Stolz erfüllt die Rektorin zu Recht, betrachtet man nur die große Resonanz der freiwilligen Lese-Aktionen ganzjährig in Ostermünchen.

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