Vermittler für die Jugendlichen

Feldkirchen-Westerham - Obwohl Rosemarie Haager und Rita Merkt erst vor einem guten halben Jahr zu ehrenamtlichen Familien- und Jugendbeauftragten gewählt worden waren, konnten sie dem Feldkirchen-Westerhamer Gemeinderat jetzt schon eine durchaus positive Bilanz vorlegen.

Ihrer Ansicht nach sei für die Heranwachsenden neben dem Elternhaus, dem Kindergarten und der Schule von Bedeutung, dass sie bei eventuell auftauchenden, privaten Problemen auch vertrauensvolle Ansprechpartner vorfänden. Dieses Angebot gelte selbstverständlich auch für Familien. Dieser Aufgabe wollen die beiden Beauftragten verstärkt nachkommen.

Rosemarie Hager und Rita Merkt sind eigenen Worten zufolge «glücklich, dass sich so viele Vereine, kirchliche und weltliche Institutionen und Organisationen in diese Betreuungsaufgabe miteinbringen.» Von der Vorsorge bei Schwangeren bis zur Hausaufgabenbetreuung und vom vielfältigen Angebot des Familienforums bis zu den Aktivitäten der Mutter-Kind-Gruppen und zur Nachbarschaftshilfe sowie dem Familienpflegewerk würden die Angebote zur Mithilfe reichen, bestätigten Haager und Merkt übereinstimmend.

Bis zum Jahresende 2008 haben die beiden Frauen an über 60 Besprechungen, Treffen mit verschiedenen Organisationen und fachlichen Weiterbildungen teilgenommen. «Besonderen Wert haben wir auf das persönliches Kennenlernen gelegt und deshalb auch Kindergärten, Schulen, Vereine und auch das Johannesheim in Holzolling besucht», ergänzte Merkt. Die dort wohnenden Jugendlichen sollen ebenfalls in die Vereine integriert werden. «Das ist sogar zum Teil schon geschehen», erklärte Haager. Sie und Merkt sehen sich als Ansprechpartner, Vermittler, Initiatoren und Unterstützer. Wichtig ist für sie, dass der Begriff «Jugendliche» nicht negativ behaftet ist. «Wir wollen jungen Leuten bei jeder sich bietenden Gelegenheit zeigen, dass sie zu uns gehören und sich unserer Wertschätzung sicher sein können.»

Gut funktioniere die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, kirchlichen Einrichtungen, Diakonie, Jugendsozialarbeit und Familienforum. «Auch die Polizei ist in unsere Arbeit mit eingebunden», erklärten sie. Gleichzeitig lobten die beiden das Engagement ihrer Vorgänger, Friederike Enders und Heinz Oesterle. me

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