AUFTAKT ZUM FELDKIRCHEN-WESTERHAMER KULTURHERBST

Verleihung des „Watschenbaums“

Waldemarie Wammerl,die Vorsitzende des Interessensverbands für Verbandsinteressen von Interessensverbänden, plaudert aus dem Nähkästchen.
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Waldemarie Wammerl,die Vorsitzende des Interessensverbands für Verbandsinteressen von Interessensverbänden, plaudert aus dem Nähkästchen.

Den Auftakt des neunten Kulturherbstes in Feldkirchen-Westerham übernahm der Kabarettist Wolfgang Krebs. Er lud zur Vorpremiere und führte zum allerersten Mal sein neues Programm „Die Watschenbaum-Gala“ auf.

Feldkirchen-Westerham – Um den Preis, den keiner haben will, den „Watschenbaum“ dreht sich alles im neuen Programm von Wolfgang Krebs. Dabei redete der bekannte Kabarettist in 20 verschiedenen Zungen. Besonders beeindruckend ist, wie schnell der Künstler hinter der Kulisse die Maske wechselt und als neuer Charakter auf die Bühne tritt. Trotz oder gerade wegen der vielen fliegenden Wechsel bleibt das Publikum immer mit Spannung dabei.

Neben den gewohnten Figuren aus den vergangenen Programmen von Krebs wie Stoiber, Seehofer, Beckstein, Söder und Schorsch Scheberl, kommen viele neue dazu. Wer schießt den größten Bock? Wer verzapft den aberwitzigsten Unsinn? Jede Figur hat dazu ihre eigene Meinung. Während die Politiker immer gegen ihre politischen Kontrahenten schießen und diese für den Preis nominieren, wird von „Waldemarie Wammerl“, der Vorsitzenden des Interessensverbands für Verbandsinteressen von Interessensverbänden, die Atomenergie nominiert. Wolfgang Krebs selber findet die Zellophanverpackungen sehr unsinnig, weil man sie kaum aufbringt. Deshalb nominiert er den Erfinder der Zellophanverpackung.

In seinem Programm geht der Kabarettist auch auf aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse ein. Auch zum Veranstaltungsort schafft er einen sehr guten Bezug.

Die Feldkirchnerin, Ilse Aigner, wird von ihm zwar nicht parodiert, aber von anderen Charakteren mit ins Spiel gebracht. Seehofer meint etwa, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit sei, in die Heimat der Ilse zu kommen. Hier sei er auch viel lieber als in Berlin. Deshalb hat er nach Berlin sein Double geschickt und kommt persönlich nach Feldkirchen. Am Schluss zieht Stoiber das Gesamtfazit. Er lässt das Publikum abstimmen, wer denn nun den Preis erhalten soll. In der ersten Runde konnte sich das Feldkirchener Publikum noch nicht einigen. Aber bei der Stichwahl setzte sich Beatrix von Storch klar durch und gewann den Preis.

Für die weiteren Veranstaltungen des Feldkirchener Kulturherbstes gibt es an den Vorverkaufsstellen noch Restkarten. Am Sonntag, 23. Oktober, kommt um 19 Uhr „Quadro Nuevo“ in die IHK-Akademie nach Westerham. Am Freitag, 28. Oktober, sind um 20 Uhr „Arthur Senkrecht & Bastian Pusch“ in der Papierfabrik Neenah Gessner in Weidach zu Gast. Am Freitag, 11. November, ist „Stephan Zinner“ um 20 Uhr im Kultur- und Sportzentrum in Feldkirchen, am Donnerstag 17. November, kommt „Michael Skasa“ um 20 Uhr ins „Buch & Cafe“. Den Abschluss machen am Mittwoch, 23. November, die Mitglieder der Gruppe „Saitentanz“ um 20 Uhr im Hotel Aschbacher Hof. enf

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