BEGLEITHUNDEPRÜFUNG FÜR DACKEL

Verkehrssicher, ruhig und folgsam

Fred vom Julenhof FCI konzentrierte sich auf Frauchen Dr. Angela Jakobi und nicht auf die anderen Menschen.
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Fred vom Julenhof FCI konzentrierte sich auf Frauchen Dr. Angela Jakobi und nicht auf die anderen Menschen.

Dackel – ob Jagd-, Familien- oder Begleithund zeichnen sich durch Wesensstärke, Sozialverträglichkeit, Anschmiegsamkeit und Gelehrigkeit aus. Diese Merkmale stellten elf Vierbeiner der Gattungen, Rauhhaar und Kurzhaar, im Rahmen einer Begleithundeprüfung in Bad Feilnbach jetzt unter Beweis. Aus Pfaffenhofen/Ilm, Germering, Otterfing, St. Wolfgang, Albaching, Bernau, Prien, Kolbermoor, Irschenberg und Raubling waren die Besitzer mit ihren Hunden angereist.

Bad Feilnbach – Zu dieser Prüfung hatte der bayerische Dachshundklub, Sektion Wendelstein, mit Anna Lindlmaier als Prüfungsleiterin eingeladen. Wertungsrichter war Dr. Jürgen Bujanowski-Weber, Präsident im bayerischen Dachshundklub der auch die Noten der Fachwertprüfung verteilte. Als Helfer bei den Prüfungen waren Bettina Slabschi, Hans Lindlmaier und weitere Sektionsmitglieder im Einsatz. Begeistert von der Veranstaltung und deren reibungsloser Ablauf war zudem Sektionsleiterin Monika Bescht.

Wie Anna Lindlmaier, Schatzmeisterin und Zuchtleiterin der Sektion Wendelstein, eingangs betonte, erwartet die Gesellschaft leichtführige und gehorsame Begleiter auf vier Pfoten, die sich ebenso sicher im Straßenverkehr sowie in gebührender Gelassenheit gegenüber Artgenossen und Menschen verhalten. Ein aggressiver oder auffälliger Hund dagegen sei nicht erwünscht. Die bestandene Begleithundeprüfung bestätige eine erfolgreiche zielorientierte Ausbildung, für die es am Schluss für alle Teilnehmer Pässe als Nachweis gab.

Der Weg auf den „Olymp als folgsamster Dackel“ war allerdings sowohl für Prüfkandidat aber auch für Frauchen beziehungsweise Herrchen ein harter und bewegungsreicher Weg angesichts hochsommerlicher Außenbedingungen.

In Hauptgruppen unterteilt hatten die Vierbeiner ihre Prüfung zu absolvieren. Unter dem Überbegriff „Gehorsamkeit“ standen „Führigkeit“, „Folgsamkeit“, „Ablegen“, „Verhalten gegenüber Geräuschen und Menschen“. Für die Aufgabe „Verhalten im Straßenverkehr lernten die Hunde die verschiedenen Situationen am Feilnbacher Vereinsheim kennen. Mit gebührender Gelassenheit folgten sie ihrem Besitzer und ließen sich durch klingelnde Radfahrer nicht aus der Ruhe bringen.

Die zweite Hauptprüfungsgruppe stand unter den Begriffen „Führersuche und Warten“. Ihr Herrchen und Frauchen sollten die treuen Begleiter in einem offenen Waldgelände nächst Übungsplatz in einem Abstand von circa 300 Meter auffinden, wobei natürlich Gerüche der Örtlichkeit mit Hase, Reh und Dachs, den Duft von Fährte Hundebesitzer nachhaltig beeinflussten. Ablenkungsmanöver durch Autos, Sportradfahrer, Jogger oder konkurrierende Artgenossen wurden ignoriert.

Mit der Prüfungssäule „Wasserfreude“ war Erfrischung im Jenbach angesagt. Die wesentliche Aufgabe bestand darin einen Gegenstand im stehenden Wasser zu apportieren, die von den Hunden gemeistert wurde. pes

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