Verjüngungskur für Kindergarten Vagen – Kita-Verbund und Gemeinde planen Sanierung

Die „Bauleitung“ des Kindergartens in Vagen: Kirchenpflegerin Irmi Rottmayr, Silvia Donderer, die Verwaltungsleiterin des Pfarrverbands Bruckmühl-Vagen, Bürgermeister Hans Schaberl, Architektin Karin Röhlich, Kindergartenleiterin Karin Lenz und Theresa Bergbauer, Verwaltungsleiterin des Kindergartenverbundes Bruckmühl:(von links).
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Die „Bauleitung“ des Kindergartens in Vagen: Kirchenpflegerin Irmi Rottmayr, Silvia Donderer, die Verwaltungsleiterin des Pfarrverbands Bruckmühl-Vagen, Bürgermeister Hans Schaberl, Architektin Karin Röhlich, Kindergartenleiterin Karin Lenz und Theresa Bergbauer, Verwaltungsleiterin des Kindergartenverbundes Bruckmühl:(von links).

Der Vagener Kindergarten ist in die Jahre gekommen und soll nun saniert werden. Dazu fanden jetzt erste Beratungen von Kindergartenverbund Bruckmühl und Gemeinde Feldkirchen-Westerham statt. Die wichtigsten Maßnahmen sind zeitgemäßer Brand- und Lärmschutz sowie der Einbau einer Fluchttreppe.

Von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Gebaut wurde der Kindergarten im Jahr 1972 von der Caritas. Kurze Zeit später übernahm ihn die Kirchenstiftung der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Vagen. Derzeitiger Betreiber ist der Kita-Verbund Bruckmühl.

Aktuell werden im Kindergarten an der Neuburgstraße in drei Gruppen 75 Mädchen und Buben betreut.

Schwerpunkte der bevorstehenden Sanierung sind die Verbesserung des Brand- und des Lärmschutzes, der Einbau einer Fluchttreppe und andere anstehende Maßnahmen. Rund 330 000 Euro sind dafür veranschlagt.

Pfarrer Bartl bemüht sich um Kindergarten

Rückblick: Für Vagen waren die 1970-er Jahre ohnehin recht bedeutend. Die bis dahin eigenständige Gemeinde wurde im Zuge der bayernweiten Gebietsreform aufgelöst und gehört seitdem als drittgrößte Ortschaft zur neuen Gemeinde Feldkirchen-Westerham.

Bürgermeister war damals Max Reitner, Pfarrer Matthias Bartl. „Dass dieser Kindergarten kirchlich weitergeführt werden konnte, ist vor allem Pfarrer Bartl zu verdanken“, sagt Irmi Rottmayr, die ehemalige Pfarrsekretärin: „Er ist deshalb immer wieder nach München gefahren, um ihn für Vagen zu erhalten.“

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Fast 50 Jahre später stellt sich nun die Frage, wie es mit dem Vagener Kindergarten weitergehen kann? Schon allein seiner vielen Vorteile wegen soll er möglichst bald wieder auf einen modernen Stand gebracht werden. Der Kindergarten liegt zentral im Ort, ist räumlich etwas von der Neuburgstraße abgerückt, wird von Bäumen umrandet und ist für viele Eltern mit ihren Kindern fußläufig erreichbar.

Schwerpunkte der Sanierung sind in erster Linie die Verbesserung des Brand- und des Lärmschutzes sowie der Einbau einer Fluchttreppe. Aber auch andere Reparaturen sind erforderlich.

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Die Frauenrunde, die Bürgermeister Hans Schaberl zu Vorgesprächen eingeladen hatte, ließ keinen Zweifel aufkommen, dass sie sich mit der jetzt anstehenden Sanierung dieses Kindergartens nicht nur grundsätzlich, sondern auch schon detailliert befasst hatte. Die anstehenden Verbesserungen waren schon detailliert benannt, und die Kosten bereits ermittelt worden. Der Beraterkreis ist überzeugt davon, dass circa 330 000 Euro ausreichen werden.

Gemeinde betreut Kita-Sanierung

Die Sanierung soll bauseits von der Gemeinde Feldkirchen-Westerham betreut werden. Der Bürgermeister will damit den stellvertretenden Bauamtsleiter Andreas Hanrieder beauftragen. Das ist kein Zufall: Hanrieder wohnt in Vagen, kennt die Kindereinrichtung und damit auch die bevorstehende Aufgabe.

Wann genau soll mit dem Vorhaben begonnen werden, wie soll es zeitlich ablaufen? „Diese Frage können wir erst dann beantworten, wenn die Vorarbeiten erledigt und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt worden sind“, sagt Silvia Donderer, die Verwaltungsleiterin des Pfarrverbands Bruckmühl-Vagen.

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