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Einfache Sprache und bekannte Lieder erreichen die Herzen der Feldkirchen-Westerhamer Christen

Vergiss mein nicht: Gottesdienst für Menschen mit Demenz

Josef Wynants (von links), Anne Wynants und Karl Heinz Vater beim Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst in der Emmauskirche in Feldkirchen-Westerham.
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Josef Wynants (von links), Anne Wynants und Karl Heinz Vater beim Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst in der Emmauskirche in Feldkirchen-Westerham.

In der Emmauskirche in Feldkirchen-Westerham wurde der ökumenische Vergiss-mein-nicht-Gottesdienst abgehalten, der speziell auf demente Christen und ihre Angehörigen ausgerichtet war. Mit vertrauten Liedern zum Mitsingen wurde Wärme und Geborgenheit vermittelt.

Feldkirchen-Westerham – Unter der Leitung von Pfarrer Samuel Fischer von der evangelischen Kirchengemeinde Bruckmühl/Feldkirchen-Westerham und der Pastoralreferentin des Pfarrverbandes Feldkirchen/Höhenrain-Laus, Monika Langer, fand in der Emmauskirche in Feldkirchen-Westerham ein ökumenischer Gottesdienst für Menschen mit Demenz beider Konfessionen und ihre Angehörigen statt.

Musikalische Begleitung

Die Gesamtkoordination übernahm das Soziale Netzwerk mit Janine Kokosch. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Kantoristen der katholischen Pfarrkirche Herz Jesu in Bruckmühl, Karl Heinz Vater an der Orgel und dem Ehepaar Josef und Anne Wynants mit Flöte und Violoncello mit Musik von Nicolas Chédeville.

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Das Thema des Gottesdienstes war das Auge Gottes, bildlich dargestellt im Giebel der Kath. Laurentius-Kirche in Feldkirchen-Westerham. „Früher“, so Fischer in seiner Predigt, „sei dieser Begriff mit Angst verbunden gewesen – heute verbände man damit einen liebevollen und gnädigen Blick Gottes auf uns Menschen nach dem Motto: „Fürchte Dich nicht, denn ich bin bei Dir!“

Vertraute Lieder zum Mitsingen

Beide Geistlichen verstanden es, die Anwesenden mit einfacher und klarer Sprache zu erreichen, weckten Erinnerungen und vermittelten Wärme und Geborgensein. Bei der Liedauswahl griff man auf Texte zurück, die den Menschen von früher bekannt waren. Karl Heinz Vater vereinfachte die Melodien und setzte die Tonlage extra tiefer an, sodass jeder lautstark mitsingen konnte.

Dem subtilen Spiel von Anne und Josef Wynants, begleitet von der Orgel, folgten die Besucher aufmerksam. Nach den Fürbitten boten Fischer und Langer eine persönliche Einzelsegnung am Platz an, was von jedem gerne angenommen wurde.

MG

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