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ENERGIE AUS WASSER UND SONNE

Leitzach-Kraftwerk: Vagen bekommt eine schwimmende Fotovoltaikanlage

Auf dem rund 120000 Quadratmeter großen Unterwasserbecken des Leitzach-Kraftwerks in Vagen wollen die Stadtwerke München eine schwimmende Floating-Anlage installieren, um umweltfreundlichen Strom zu gewinnen.
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Auf dem rund 120.000 Quadratmeter großen Unterwasserbecken des Leitzach-Kraftwerks in Vagen wollen die Stadtwerke München eine schwimmende Anlage installieren, um umweltfreundlichen Strom zu gewinnen.
  • vonManfred Merk
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Strom aus Wasserkraft zu gewinnen ist nichts Neues. Schon seit dem Jahr 1913 bezieht die bayerische Landeshauptstadt München einen Teil ihrer elektrischen Energie aus dem Leitzach-Kraftwerk in Vagen. Jetzt soll in Vagen auch die Sonne angezapft und Strom über eine schwimmende Photovoltaik-Anlage gewonnen werden.

Feldkirchen-Westerham – Aktuell planen die Stadtwerke München die Errichtung einer sogenannten Floating-Anlage auf dem Unterwasserbecken eins nördlich des Leitzach-Kraftwerks. Das Ziel ist es, Strom aus erneuerbarer Energie zu gewinnen und in das öffentliche Netz der Bayernwerke einzuspeisen.

Bauausschuss befürwortet Projekt

Eine der Voraussetzungen dafür ist die sogenannte wasserrechtliche Erlaubnis, die dem Antragsteller, den Stadtwerken München, nur das Landratsamt Rosenheim erteilen kann. Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham muss lediglich als Träger öffentlicher Belange dazu befragt werden. Aus Sicht der Verwaltung ist dieses Vorhaben ein kleiner Beitrag zum Erreichen der klimapolitischen Ziele.

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Schon allein der Vorteil, dass außerhalb des Beckens keine baulichen Veränderungen oder eine großflächige Versiegelung des Bodens vorgenommen werden muss, rechtfertigt eine Befürwortung. Das sahen auch die Mitglieder des Bauausschusses so und befürworteten die Pläne einstimmig.

Schwimmkörper, die etwa 70 Meter vom Ufer entfernt sind

Wie das Vorhaben umgesetzt werden soll, erklärte die Bauverwaltung. So werden die Fotovoltaikmodule auf eine Metallkonstruktion im Becken eins installiert. Dieses hat eine Wasserfläche von knapp zwölf Hektar, also etwa 120.000 Quadratmetern. Die Konstruktion wird auf Schwimmkörpern befestigt, die etwa 70 Meter vom Ufer entfernt sind.

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Die Verankerung dieses Systems soll durch eine befestigte Vertäuung am Uferbereich oder am Untergrund hergestellt werden. Angedacht ist auch eine eventuell kombinierte Lösung. Das gesamte Modulfeld soll in südlicher Ausrichtung im Winkel von 20 Grad aufgebaut werden. Der Generator der Fotovoltaikanlage wird mit Solarzellen aufgebaut, das einstrahlende Sonnenlicht soll direkt in elektrische Energie umgewandelt werden.

Mit Hilfe von Wechselrichtern wird der von den Modulen produzierte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und mit Transformatoren auf die benötigte Spannungshöhe angehoben. Hintergrund: Der solar erzeugte Strom soll in die Mittelspannung eingespeist werden. Die komplette Anlage wird durch ein Monitoring-System überwacht.

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