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Lust aufs Reisen wächst im MANGFALLTAL

Urlaubs-Buchungen in der Region nehmen Fahrt auf

Andrea Loibl, Teamleiterin des Bad Aiblinger Tui TravelStar Reisebüros Reischl, erklärt, dass die Nachfrage steigt – aber auch, dass die Zeit der Beratung intensiver ist. re
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Andrea Loibl, Teamleiterin des Bad Aiblinger Tui TravelStar Reisebüros Reischl, erklärt, dass die Nachfrage steigt – aber auch, dass die Zeit der Beratung intensiver ist. re
  • Ines Weinzierl
    vonInes Weinzierl
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Reisebüros und Busunternehmer im Mangfalltal atmen über Corona-Lockerungen auf: Wie die Nachfrage ist, wo die Reisen hingehen sollen und was es alles zu beachten gibt.

Bad Aibling/Kolbermoor – Die Reisebranche atmet auf: Es geht wieder los – langsam, aber es kommt Bewegung in die Urlaubsplanungen, jetzt sind ja auch wieder Reisen via Flugzeug ins Ausland möglich. Sonne, Strand, Meer, Tagesausflüge ins benachbarte Österreich oder in andere Teile Bayerns.

Die Deutschen können ihrem liebsten Hobby wieder frönen. Und das tun sie, wie die Bilanz eines Busunternehmens in Bad Aibling sowie eines Reisebüros in Bad Aibling und eines in Kolbermoor zeigt. Und darüber sind sie „mehr als froh“.

„Es geht langsam wieder los“

„Es geht langsam wieder los“, sagt Andrea Loibl (28). Die Teamleiterin des Tui TravelStar Reisebüros Reischl an der Kirchzeile sagt, dass die Anfragen seit Anfang Mai zunehmen. „Die meisten unserer Kunden wollen in den Sommerferien ans Mittelmeer: Spanien, Griechenland. Auch Ferienhäuser oder Hotels zur Eigenanreise sind gefragt.“ Die Nachfrage nach Fernreisen ist dagegen „sehr gering“.

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Deutlich gestiegen sei allerdings die Zeit der Beratung, da auch die Unsicherheit bei den Kunden hinsichtlich vieler Bestimmungen innerhalb der Länder groß sei: „Bei der Buchung gibt es inzwischen viel mehr zu berücksichtigen, als noch vor der Pandemie.“ Das heißt: Die Kunden werden informiert über die Einreisebestimmungen, Testpflicht, Details einer Reiserücktrittversicherung.

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„Wir lassen unsere Kunden nicht alleine.“ Loibl berichtet auch von Anrufern, die im Internet eine Reise gebucht haben, die sich aber bei ihr über die Einreisebestimmungen informieren wollen. „Hier zahlt sich die Buchung im Reisebüro aus.“

Zwei Termine am Tag

Nachfrage nach Reisen nach Griechenland und Kroatien ist groß: Oliver Nowotny, Inhaber des Reisebüros „Lohmann & Nowotny“ in Kolbermoor.

Mit Rat und Tat zur Seite steht seinen Kunden auch Oliver Nowotny (45), Inhaber des Kolbermoorer Reisebüros „Lohmann und Nowotny“ An der Alten Spinnerei. Nowotny hat über Monate ein bis zwei Reisen vermittelt. „Jetzt zieht es wieder an und ich vereinbare ein bis zwei Termine am Tag“, sagt der 45-Jährige. Vor Corona waren es zwei bis drei täglich.

Sommerurlaub am Mittelmeer: „Da ist alles frei“

Nowotny nähert sich der Vor-Corona-Zeit. Und wie stehen die Chancen auf einen Sommerurlaub am Mittelmeer? „Sehr gut, da ist alles frei.“ Am meisten nachgefragt werden bei ihm die Ziele Griechenland und Kroatien. Und in den Pfingstferien war es für Griechenland schon fast unmöglich, noch einen Platz im Flieger zu ergattern, sagt er.

Jahresprogramm 2021 jetzt planen

Claudia Hollinger, Geschäftsführerin des gleichnamigen Busunternehmens in Bad Aibling, startet die erste Tagesfahrt am 9. Juni.Foto: re

Von der Luft auf den Boden geht es bei Claudia Hollinger (39). Die Geschäftsführerin von Max Hollinger Omnibusunternehmen in Bad Aibling plant die erste Tagestour am 9. Juni. „Eine Fahrt ins Blaue“ – erst im Bus erfahren die Teilnehmer, welches Ziel angesteuert wird. Des Weiteren plant sie jetzt das Jahresprogramm. Heuer habe sie erstmals keines im Januar herausgegeben.

Viele Gäste rufen an

Wie auch? Corona lag über allem. Daran arbeiten sie und ihr Team jetzt – „mit Hochdruck“, sagt sie und lacht. In den nächsten Wochen soll es fertig sein – auch mit Mehrtagesfahrten.

Viele ihrer Gäste haben angerufen und gefragt, wann es wo hingeht. „Die Sehnsucht nach Reisen ist groß“, sagt sie. Groß sind aber auch die unterschiedlichen Bestimmungen der Länder. Ein Beispiel: Ist das Ziel in Bayern, darf der Bus komplett besetzt werden, ist das Ziel in Österreich nur zu 50 Prozent. Stand jetzt – das könne sich aber auch ganz schnell ändern.

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