Bei der Feuerwehr blieb alles ruhig

Unwetter: "Glück war unerklärlich"

Bad Aibling - Höchste Alarmstufe in Violett: Wenn das Wetterinformationssystem die Gewitterzellen auf dem Bildschirm der Feuerwehr in dieser Farbe anzeigt, ist mit dem Schlimmsten zu rechnen. "Doch wir hatten unerklärliches Glück", so die Bilanz des Aiblinger Kommandanten Wolfram Höfler nach den schweren Unwettern am Mittwoch: Die erste Gewitterzelle sei gerade noch über die Kurstadt hinweggezogen und habe sich erst ab Rosenheim entladen.

Auch als nach 20 Uhr die zweite Unwetterfront bedrohlich heranrollte, verlief alles glimpflich. "Das hat sich alles kurz vor Bad Aibling geteilt und ist links und rechts an uns vorbeigezogen. Sonst hätte uns wohl der Teufel geholt", zeigte sich der Kommandant erleichtert.

Die Willinger Wehr habe zwar ausrücken müssen, da der Feldbach ziemlich angeschwollen sei, doch auch hier konnte schließlich Entwarnung gegeben werden.

Ebenfalls ungewöhnlich: Im Aiblinger Feuerwehrhaus ging kein einziger Anruf ein - weder wegen umgestürzter Bäume noch wegen vollgelaufener Keller. Auch die Feuerwehren aus den anderen Gemeinden des Altlandkreises meldeten keine größeren Vorkommnisse. el

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