Unterwegs nach Tuntenhausen - Kurat Ryszard Basta und Pastoralassistentin Christine Dietrich verlassen Feldkirchen

Kurat Ryszard Basta nimmt Abschied von Feldkirchen, Großhöhenrain und Unterlaus und wartet symbolisch auf dem Mitfahrbankerl Richtung Tuntenhausen.

Im Rahmen dreier Gottesdienste in Feldkirchen, Großhöhenrain und Unterlaus verabschiedeten sich die Angehörigen des Pfarrverbandes Feldkirchen-Höhenrain-Laus von ihrem Priester im Leitungsteam, Kurat Ryszard Basta und der Pastoralassistentin Christine Dietrich.

Feldkirchen – Kurat Ryszard Basta, der vor zweieinhalb Jahren aus dem Kloster Reisach in die Gemeinde kam, verlässt den Pfarrverband in Richtung Tuntenhausen und wird dort Pfarradministrator im Pfarrverband Tuntenhausen-Schönau.

Abschied und Neubeginn

Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Pastoralreferentin arbeitete Christine Dietrich in den vergangenen zwei Jahre als Pastoralassistentin im Vorbereitungsdienst im Pfarrverband. Sie tritt ab September eine neue Stellung im Pfarrverband Oberes Inntal an. Ihre Mentorin Pastoralreferentin Judith Seipel bedankte sich für ihr Wirken in der Jugend- und Kinderseelsorge und ihre Arbeit im Rahmen der Erstkommunion-Vorbereitung. In ihrer Abschiedsrede bedankte sich Christine Dietrich für die freundliche Aufnahme in den Pfarrverband.

Ein Abschiedsgeschenk für Pastoralassistentin Christine Dietrich (links) überreicht Agnes Zingerle. Hofstetter

Abschied wegen Corona nicht wie geplant

Wegen Corona konnte die Verabschiedung nicht, wie gewohnt, zentral und im großen Rahmen mit anschließendem Stehempfang und der Möglichkeit zum persönlichen Gespräch erfolgen, sodass sich die Verantwortlichen eine andere Form überlegen mussten.

Bereits im Vorfeld lagen in den Kirchen Hände und Edelsteine aus Papier aus, die die Gläubigen gestalten und mit ihren Dankesworten und Wünschen für die Zukunft versehen konnten. Diese wurden während der von den Kirchenchören musikalisch gestalteten Gottesdienste in den drei Pfarrkirchen von den Vertretern der Pfarrgemeinderäte Beate Kröll, Andreas Messerer, Alfred Widmann und Agnes Zingerle an die beiden scheidenden Seelsorger übergeben.

Viele Hände mit guten Wünschen

Die drei Kirchenrektoren Annemarie Biechl, Theresa Messerer und Angelika Röhrmoser bedankten im Namen des Leitungsteams und überreichten vom Pfarrverband als Andenken entsprechende liturgische Gewänder: eine Albe für Christine Dietrich und ein Chorhemd für Kurat Basta.

Die Vertreter der Kirchenverwaltungen, die Kirchenpfleger Hans Brassel, Johann Stahuber, Martin Transiskus und Alois Vollert sowie Diakon Friedrich Wiesinger als Vertreter der evangelischen Pfarrei bedankten sich mit kleinen Präsenten für das kooperative Miteinander und wünschten Gottes Segen.

Dank und Lob von der Pfarrgemeinde

Gemeinsam ließen die Gratulanten die Geschehnisse der letzten zwei Jahre im Pfarrverband Revue passieren. Höhepunkte waren neben den Kirchenhochfesten, die Neueinweihung der Pfarrkirche in Großhöhenrain und die Patrozinien, Trachten- und Jubiläumsfeste, Feldmessen sowie das traditionelle Skirennen der Wertacher Ortsgemeinschaft, an dem „Pater“ Ryszard immer teilnehmen durfte. Man erinnerte an die ungewöhnliche Osternachtsfeier während des Corona-Lockdowns, die im Internet an zahlreiche Haushalte gestreamt wurde. In seiner Predigt hatte sich Kurat Ryszard Basta zuvor für die schöne Zeit und die Freundschaft in den Dorfgemeinschaften bedankt. Sein Dank galt auch den Mesnern, Ministranten, Chören, Gremien sowie dem Seelsorge- und Leitungsteam.

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