Unterwegs mit Einhandmesser und Elektroschock

Rosenheim  /.

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn mehrere Personen wegen Verstößen gegen das Waffen- beziehungsweise das Straßenverkehrsgesetz vorläufig festgenommen. Sie müssen jeweils mit einem Strafverfahren rechnen. Ein Deutscher führte in seinem Pkw ein Einhandmesser mit, dessen neun Zentimeter lange Klinge per Kopfdruck herausspringt. Das Messer wurde sichergestellt, der 25-Jährige angezeigt. Die Taschenlampe eines Ukrainers entpuppte sich bei genauerem Hinsehen der Bundespolizisten als Elektroschock-Gerät. Die „getarnte Waffe“ befand sich zugriffsbereit in der Mittelkonsole des Kleintransporters. Für das anstehende Strafverfahren musste der 30-Jährige vorab 150 Euro als Sicherheit hinterlegen. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro war für einen 51-jährigen Lkw-Fahrer vorgesehen. Der Ukrainer hatte in seinem Lkw ein Springmesser mit einer etwa elf Zentimeter langen Klinge liegen.

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