Ungewohntes Bild in den Kirchen

Überaus überschaubar waren Mitglieder der Pfarrei Herz Jesu Bad Feilnbach beim ersten Gottesdienst nach Erleichterung der Corona-Ausgangsbeschränkungen platziert. Strim

Bad Feilnbach – In den Gotteshäusern der Pfarreien St. Martin Au, Herz Jesu Bad Feilnbach und St. Michael Litzldorf wurden nach Lockerungen der Corona-Ausgangsbeschränkung erstmals seit März wieder Gottesdienste abgehalten.

Dabei richteten sich die Worte von Pfarrer Ernst Kögler in Bad Feilnbach und seines Amtsbruders Pfarrvikar Pater John in Au an eine überschaubare Besucherkulisse.

Nach Angaben der jeweiligen Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäte nutzten am gestrigen Sonntag in Au rund 30 Pfarrangehörige nach der erforderlichen Voranmeldung die Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch.

Die Verantwortlichen hatten in den Vortagen entsprechend der Vorgaben des Erzbischöflichen Ordinariats München zur Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern Besucherbänke limitiert für 37 Gottesdienstbesucher vorbereitet.

In Bad Feilnbachs Pfarrkirche waren es knapp 40 Pfarrangehörige, die je einen der markierten Plätze in den Kirchenbänken – vorbereitet waren insgesamt 70 – einnahmen.

Mit Ausnahme für die Geistlichen und die Altardienste herrschte verpflichtender Mund- und Nasenschutz. Die Weihwasserbecken blieben trocken und auf das Reichen der Kommunion wurde verzichtet. Stattdessen erteilten die Geistlichen den Gläubigen Anwesenden ihren eucharistischen Segen. pes

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