MARKTGEMEINDE BRUCKMÜHL

Umzug des Rathauses gut verlaufen, er entfachte „Pioniergeist“

Das Übergangsdomizil des Bürgermeisteramtes befindet sich Gebäude 29 (links) des Gewerparks.
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Das Übergangsdomizil des Bürgermeisteramtes befindet sich Gebäude 29 (links) des Gewerparks.
  • vonJohann Baumann
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Ein paar „versprengte“ Umzugskartons weisen noch auf die Verlegung des Rathauses ins BWB-Gewerbegebiet in Heufeldmühle hin, aber das Personal ist schon längst wieder zur „Tagesordnung“ übergegangen. Wir haben im „neuen“ Rathaus vorbeigeschaut.

Bruckmühl – Am Umzugstag, 11. Januar, wurden die vorher mit Zimmer- und Gebäudenummer versehenen Kartons und Aktenbehälter ausgepackt und die Schränke eingeräumt. „Wir haben schon im Sommer 2020 begonnen, die Büros zu entschlacken“, berichtet Bürgermeister Richard Richter, „Zwei Container voller Papier wurden dabei entsorgt.“

Alles hat auf Anhieb funktioniert

Die Funktionalität in den neuen Räumlichkeiten habe auf Anhieb sehr gut geklappt, im Laufe des Umzugstages habe die gesamte Technik bereits wieder uneingeschränkt funktioniert. „Wir hatten uns das schwieriger vorgestellt und ein größeres Geduldreservoir vorgesehen, das war aber nicht notwendig“, hebt Richter hervor.

Der berühmt-berüchtigte blaue Zwerg durfte auch mitkommen.

Hut ab vor allen Beteiligten

Dass alles so reibungslos geklappt hat, sei dem hervorragenden Einsatz des „Rathaus-Organisationstrio“ mit Markus Zehetmaier, Dogan Sezer und Christian Heimgartner, dem Umzugsunternehmen Schindlauer, der eigenen IT-Abteilung und den externen IT-Partnerfirmen zu verdanken, so der Rathaus-Chef. „Man muss dabei unter anderem bedenken, dass im Ausweichrathaus sämtliche Anschlüsse neu verkabelt werden mussten“, erläutert der Bürgermeister und lobt: „Vielen Dank an alle und Hut ab!“

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Derzeit seien noch Handwerker für verschiedenen Restarbeiten und Nachjustierungen im Haus tätig, und in den beiden Besprechungszimmern seien noch Nachbesserungen nötig. Mehr aber nicht.

Nur ein paar Kartons müsen noch ausgepackt werden.

Den Umzug ins „Wolldecken-Rathaus“ der Marktgemeinde Bruckmühl bezeichnete er als „nahezu perfekte Lösung für die vorhandene Situation“. Das Ausweichquartier sei „jeden Euro wert“. Zwar sei der Parkplatz etwas weiter entfernt als am alten Rathaus. Der kurze Fußweg schaffe aber Gelegenheit zum „Durchschnaufen“. Positiv seien auch die direkten Einkaufsmöglichkeiten.

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„Der Ortswechsel hat neuen Schwung erzeugt“, hat Geschäftsleiter Rainer Weidner festgestellt. Bürgermeister Richter spricht sogar von einem „Pioniergeist“, der sich durch den Umzug entwickelt habe. Einen räumlichen Vorteil sieht er auch darin, dass alle im Gebäude Nummer 29 angesiedelten Abteilungen im zweiten Stock auf einer Etage untergebracht sind.

Bürgermeister radelt zehn Kilometer am Tag

Natürlich ist die Übersiedlung in die temporären Amtsräume mit Änderungen verbunden. So muss der Bürgermeister, der meist ins Büro radelt, statt bisher 800 Meter von der Wohnung zum Rathaus nunmehr 2400 Meter strampeln, was einer Verdreifachung entspricht. „Zusammen mit der mittäglichen Heimfahrt ergibt das fast zehn Kilometer pro Tag“, legt er dar. Sein rund 25 Quadratmeter großes neues Büro ist um etwa 13 Quadratmeter kleiner als vorher und liegt jetzt an der Südseite des Gebäudes 29. „Ich finde mich sehr gut zurecht und habe sogar das Gefühl, schon länger hier zu sein“, lautet sein positives „Amtszimmer-Resümee“.

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