Vom übergroßen Ochsenherz bis zur Litschi-Tomate

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Ob als Salat, zu Mozzarella oder in der Nudelsoße - die Tomate findet hierzulande großen Anklang.

Dabei gibt es aber auch Exemplare, die bei vielen erst mal Staunen hervorrufen: wie etwa die Ochsenherz-Tomate, eine weit verbreitete, aber im deutschen Raum relativ wenig gehandelte Fleischtomatensorte. Sie wird normalerweise bis zu 500 Gramm schwer, ist stark gerippt und besonders fleischig. In Italien wird sie bevorzugt roh und noch leicht grün gegessen. Der Geschmack ist bei der Ernte noch säuerlich, wird mit der Nachreife jedoch süßer - und wandelt sich zu einem einzigartig vollen und charakteristischen Aroma. Theresia Rauchenecker aus Tuntenhausen, eine eingefleischte Selbstversorgerin, hat einige davon in ihrem Garten in Thal 21. Und nicht nur das: Bei ihr gedeihen die Ochsenherzen besonders gut - erst kürzlich erntete sie ein Prachtexemplar mit stolzen 850 Gramm. "Trotz ihrer Größe hat sie genauso gut geschmeckt wie die übrigen", berichtete Rauchenecker. Dabei hat die Hobbygärtnerin kein besonderes Rezept. Nur: "Zuviel Sonne ist gar nicht gut". Wer sich im Garten von Theresia Rauchenecker umschaut, findet aber noch weitere Raritäten - etwa eine Litschi-Tomate. Diese stammt aus Mittelamerika. Die einjährige Pflanze ist am Stängel, auf den Blättern und den Fruchtkapseln stark bestachelt - eben wie eine Litschi. Ihr Aroma ist fruchtig-kirschähnlich. Dabei kommt leicht der Gedanke auf: "Ist das nun eine Tomate oder eine Frucht?" Dass sie jedenfalls äußerst schmackhaft ist, konnte unser Mitarbeiter vor Ort selbst feststellen. Fotos stache

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