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Kinder erwerben lebensrettende Abzeichen

Über 15 Mädchen und Buben erschwimmen in Bad Feilnbach Seepferdchen und Co

Ein Sprung kopfüber ins Wasser war eine geforderte Übung zum Erwerb eines Deutschen Schwimmabzeichens.
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Ein Sprung kopfüber ins Wasser war eine geforderte Übung zum Erwerb eines Deutschen Schwimmabzeichens.
  • VonPeter Strim
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Um Kinder zum Schwimmen in Freizeit und Sport zu motivieren, erklärte der Landesverband der DLRG den vergangenen Sonntag zum „Schwimm-Abzeichen-Tag“. Der DLRG-Ortsverband Bad Aibling folgte dem Aufruf und animierte über 15 Mädchen und Buben zum Erwerb eines Schwimmabzeichens in Bad Feilnbach.

Bad Feilnbach – Schwimmen ist lebenswichtig und sollte bereits im Kindesalter gelernt und gefördert werden. Allerdings gestaltete sich die Pflege dieses Kulturgutes coronabedingt als äußerst schwierig und kam mancher Orts teilweise sogar zum Erliegen.

Schwimmen zu können ist lebenswichtig

Zum Leidwesen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nahm die Unfallhäufigkeit an Badeseen oder sonstigen nichtöffentlichen Gewässern zu. Häufige Ursachen waren eigene Überschätzung, Missachtung von Bade- und Schwimmregeln oder mangelndes Können. Um Kinder wieder zum Schwimmen in der Freizeit und im Sport zu motivieren, erklärte der Landesverband der DLRG den vergangenen Sonntag zum „Schwimm-Abzeichen-Tag“ und rief alle bayerischen Ortsverbände zum Mitmachen auf. Darunter befand sich auch der DLRG-Ortsverband Bad Aibling, der seine Ehrenamtlichen Max Holzner, Markus Tafertshofer, sowie die Geschwister Laura und Jannik Dietl ins dortige Freibad beorderte.

Die erste Stufe mit dem Seepferchen in der Hand haben der siebenjährige Xaver Mathe (rechts) und der sechsjährige Emil Zwerschke im Auer Schwimmbad erklommen.

Ein voller Erfolg

Für die vier Schwimmausbilder und Rettungsschwimmer wurde es ein erfolgreicher Nachmittag. Über 15 Mädchen und Buben nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Schwimmkenntnisse mittels fach- und sachgerechter Prüfung bestätigen zu lassen. Der Einstieg für die Jüngsten war das Seepferdchen mit Kenntnis von Baderegeln, Sprung vom Beckenrand, 25 Meter schwimmen in Bauch- oder Rückenlage und Heraufholen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser. Zum Erwerb des Deutschen Schwimmabzeichens in Bronze, Silber und Gold waren die Ansprüche, wie Sprung kopfüber vom Beckenrand, Schwimmen über eine längere Strecke, Tauchen zur Bergung des Tauchrings oder das Wissen über das Verhalten zur Selbstrettung sowie Rettung von Dritten gemäß Prüfungsvorgaben etwas anspruchsvoller.

Weitere Artikel und Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen finden Sie hier.

Manche Kinder bekamen vom Angebot der DLRG nicht genug und erwarben innerhalb der gebotenen drei Stunden mindestens zwei Abzeichen. MG

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