Die Tuntenhausener Runde – Auf 40 Kilometern mit dem Radl durch die Gemeinde

Auf einem 40 Kilometer langen Rundweg können Radler die Gemeinde Tuntenhausen kennenlernen. In diesem Jahr wird die Route ausgeschildert. Stache

Ein Radrundweg durch die Gemeinde Tuntenhausen mit einer Länge von etwa 40 Kilometern soll jetzt ausgeschildert werden. Wie Bürgermeister Georg Weigl informierte, kann die Gemeinde dafür Fördermittel aus dem Leader-Programm nutzen.

Von Werner Stache

Tuntenhausen – Die Wegweiser zeigen das Wappen der Gemeinde. Sie sind bereits bestellt und werden aufgestellt, sobald sie in Tuntenhausen eintreffen.

Vorbereitungen dauern zwei Jahre

Die Idee dafür kommt von Hans Thiel, dem langjährigem CSU-Gemeinderat der CSU, der für die nächste Legislaturperiode nicht noch einmal zur Wahl steht. Er ist selbst ein begeisterter Radler, der ständig durch den Landkreis tourt. Und damit auch seine Heimat endlich einen eigenen Radweg bekommt, entwarf er eine Strecke durch die Gemeinde Tuntenhausen.

Abseits viel befahrener Straßen

Abseits der gefährlichen Staatsstraßen. Entlang von wenig befahrenen Gemeindestraßen, Feld- und Waldwegen. Etwa 40 Kilometer lang ist der Rundweg, der alle Orte der Gemeinde verbinden soll.

Die „Tuntenhausener Runde“

Die „Tuntenhausen-Runde“ führt von Dettendorf bis Hohenthann und von Maxlrain bis Ostermünchen. „Man kann sich die Strecke wie eine Acht mit dem Tuntenhausener Rathaus als Kreuzpunkt vorstellen“, erklärt Thiel. So könne man die Entfernungen selbst gut auswählen, entweder nur den östlichen oder nur den westlichen Teil befahren, je nach Kondition und Zeit.

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Staatsstraßen werden gemieden, nur zweimal überquert man diese. „Es ist nicht schön, plötzlich ein Auto mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde im Rücken zu spüren“, weiß der Ostermünchner aus eigener Erfahrung.

Nächster Schritt: Hinweise auf Sehenswürdigkeiten

Seine Idee ist schon über zwei Jahre alt. Damals trug er sie dem Bürgermeister vor, der die Verwaltung mit deren Umsetzung beauftragte. Nun sind alle Weichen gestellt. In einem nächsten Schritt könnte sich Weigl auch vorstellen, eine Radwegbeschreibung in Angriff zu nehmen, die auf Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte entlang der Route hinweist.

Wege werden ausgebessert

Bevor die Radler allerdings gemütlich durch Tuntenhausener Fluren radeln können, ist noch einiges zu tun. So müssen auch Wege auf Vordermann gebracht werden. Der erste, der auf der Agenda steht, ist der Waldweg, der von Kronbichl nach Fischbach führt.

Radwege an Staatsstraßen erst 2021

Die Planungen für den Radweg entlang der Staatsstraße zwischen Beyharting und Tuntenhausen liegen in der Hand des Staatlichen Bauamtes, das der Gemeinde jetzt die Bau- und Grunderwerbspläne übermitteln will. Die Planung sehe eine Verlegung der Straßenführung vor. Der Radweg verlaufe dann auf Teilen der bisherigen Straße. Gebaut wird voraussichtlich 2021.

Für den Radweg, der in Weiching entlang der in Sanierung befindlichen Staatsstraße verläuft, ist die Gemeinde zuständig. Auch er soll 2021 saniert werden.

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