Tuntenhausen will Bauvorhaben möglichen machen

Die neue Außenbereichssatzung gilt für den mit roten Strichen gekennzeichneten Bereich von Söhl-West.  Stache
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Die neue Außenbereichssatzung gilt für den mit roten Strichen gekennzeichneten Bereich von Söhl-West. Stache

Eine Außenbereichssatzung für Söhl verabschiedete der Tuntenhausener Gemeinderat. Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG/PF Schönau) erläuterte den Räten den Hintergrund: Ein aktuelles Baugesuch liegt im Außenbereich von Söhl. Und igentlich ist die Bauaufsichtsbehörde im Landratsamt dagegen.

Tuntenhausen – . Der Bauausschuss erteilte im Mai bereits sein Einvernehmen. Dabei soll das fast verfallene Gebäude abgerissen und in ähnlicher Größe wiederaufgebaut werden. Allerdings in leicht veränderter Lage.

Bei der Prüfung der Zulässigkeit habe das Landratsamt zwar einer Lageverschiebung zugestimmt. Allerdings habe das Amt gefordert, das Aussehen und Form des Anwesens dem ursprünglichen Gebäude entsprechen müssten. Die Gemeinde wiederum, so Weigl, sei der Auffassung, dass das Gebäude durchaus in der im Mai eingereichten Art und Weise errichtet werden könne. Deshalb soll das Bauvorhaben nun über eine Außenbereichssatzung ermöglicht werden. Damit spielten dann zwar Belange wie die Verfestigung einer Splittersiedlung oder der Widerspruch zum Flächennutzungsplan keine Rolle mehr.

Allerdings wird dadurch noch kein unmittelbares Baurecht geschaffen. Weigl sah dies angesichts der Lage als „eine vernünftige Lösung“ an. Der Gemeinderat sah das genauso, beschloss einstimmig den Erlass einer Außenbereichssatzung und billigte den Entwurf. Die Verwaltung kann nun das vereinfachte Verfahren durchführen. ws

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