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Jubiläum mit Festgottesdienst in Tuntenhausen

So feiern die Trachtler „Eichenlaub“ Schönau das 100-Jährige Bestehen ihres Vereines

Rund 200 Menschen verfolgten die Festmesse anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Trachtevereins „Eichenlaub“ Schönau. Foto: Stache
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Rund 200 Menschen verfolgten die Festmesse anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Trachtevereins „Eichenlaub“ Schönau.
  • VonWerner Stache
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„Ein kleines Fest kann griabig sein“: Ein großes Fest zum 100-jährigen Jubiläum ist im Hinblick auf Corona nicht möglich. Deshalb haben die Trachtler jetzt einen Festgottesdienst gefeiert und planen heuer noch weitere „kleinere Aktionen“. Wie wichtig der Verein für die Kommune ist, lesen Sie hier.

Tuntenhausen – Dank und Stolz zeigten sich beim Festgottesdienst anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Trachtenvereins „Eichenlaub“ Schönau gleichermaßen: Am abgesperrten Dorfplatz waren Bänke und ein Altar aufgebaut. „Endlich a bisserl a Fest wieder“, meinte Sepp Mair und sprach den vielen Trachtlern aus der Seele. Eine Feier im engsten Kreis, aber mit den Ehrenbürgern Josef Haas und Hans Thiel.

„100 Jahre, das hat was“, sagte Gauvorstand Georg Schinagl.

„Menschen suchen immer mehr eine Heimat“

„In unserer schnelllebigen Zeit sind 100 Jahre sehr lang“, so Pfarrer Richard Basta. Den Brauch, ein Fest mit einem Gottesdienst zu feiern, erfüllte ihn mit Freude. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schönauer Musi sowie der Kirchberger Sänger.

Diakon Josef Hilger erinnerte an die vergangenen 100 Jahre. Er stellte Werte, wie Treue, Respekt und gegenseitiges Verständnis heraus. Hilger lobte aber auch die Gründerväter, die oft um den gemeinsamen Weg ringen mussten, die aber Verantwortung für die Gemeinschaft im Ort wahrnahmen, um die Zukunft und die Heimat zu gestalten.

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„Ein Trachtenverein wird immer auch im Spannungsfeld zwischen Tradition und der Orientierung hin zur Gegenwart mit seinen Veränderungen und dem Fortschritt stehen“, so der Diakon. Wie gut das in der Vergangenheit gelungen ist, untermauerte er beispielsweise mit der Gründung der Schönauer Musi. Menschen suchen immer mehr eine Heimat, so Hilger, der Trachtenverein ist dabei eine integrierende Kraft.

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Nach dem Gottesdienst gratulierte auch Gauvorstand des Inngau-Trachtenverbandes Georg Schinagl dem Verein: „100 Jahre, das hat was“, sagte er und verwies auf Namen wie Stadler, Weigl oder Bonnetsmüller, die sich in den Annalen des Gau’s verewigt hätten. „Zeigen wir, dass wir uns von der Pandemie nicht unterbringen lassen.“

Die Schönauer Musi des Trachtenvereins sowie die Kirchberger Sänger untermalten den Festgottesdienst am Sonntag.

100 Jahre sind was Besonderes

„100 Jahre sind schon etwas Besonderes“, sagte Schirmherr und Bürgermeister Georg Weigl. „Ich hoffe, dass wir durch die Pandemie gelernt haben, was wichtig ist, das Kleine, das Örtliche.

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Anschließend gedachte man noch der Toten und Verstorbenen. „Nun wollen wir im kleinen feiern, hier und an den vielen kleineren Orten um Schönau herum“, meinte Vorsitzender Florian Bonnetsmüller. „Auch ein kleines Fest kann griabig sein.“

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