Aus dem Gemeinderat

Tuntenhausen: Neuer Mitarbeiter kostet Kommune rund 51000 Euro

Einen festen Ansprechpartner soll es in der Gemeinde künftig für die gesamte EDV geben. Das beschloss der Gemeinderat kürzlich.
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Einen festen Ansprechpartner soll es in der Gemeinde künftig für die gesamte EDV geben. Das beschloss der Gemeinderat kürzlich.
  • vonWerner Stache
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Anforderungen und Aufwand für die Systembetreuung der kommunalen Hard- und Software steigen ständig. Die Gemeinde Tuntenhausen genehmigte deshalb geschlossen im Gemeinderat nun eine extra Stelle.

Tuntenhausen – Aktuell werden Hard- und Software in der Gemeinde durch Bernhard Krichbaumer (Bauamt) und Erik Thomas (Geschäftsleitung) betreut.

Doch die Anforderungen steigen ständig, so Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG) betonte. Beschaffung, Einrichtung und Unterhalt in Rathaus, Bauhof und den gemeindlichen Kindergärten werden umfangreicher.Das betrifft auch die Sicherstellung der ständigen Einsatzbereitschaft des Systems.

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Das wachsende Aufgabenspektrum könne neben der Haupttätigkeit nicht mehr erfüllt werden, so Weigl und verwies auf Kommunen, wie Großkarolinenfeld und Bad Feilnbach, die bereits separate Stellen geschaffen haben. Da eine funktionierende Systemtechnik für die täglich Verwaltungsarbeit aber unabdingbar sei, ist aus Sicht der Verwaltung ein hauptamtlicher Systembetreuer unumgänglich.

Angedacht, so Weigl, ist ein Vollzeitstelle, die neben den Aufgaben auch die EDV-Betreuung der beiden Schulen übernehmen soll. „Dadurch können dort Sachkosten eingespart werden, die bisher durch die Beauftragung externer Dienstleister angefallen sind.“

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Bisher ist eine solche Stelle im gemeindlichen Stellenplan nicht vorgesehen. Da allerdings möglichst bald mit der Stellensuche begonnen werden soll, wurde im Vorgriff auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen schon jetzt die Zustimmung des Gemeinderates für die Neuschaffung dieser Position beantragt.

Weigl: Die Personalkosten inklusive Arbeitsgeberanteils liegen bei rund 51 .200 Euro. Einstimmig genehmigte der Rat die neue Stelle zur Systembetreuung der kommunalen Hard- und Software.

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