Aus dem Gemeinderat

Tuntenhausen: Nachverdichtung in Schönau bringt mehr Wohnraum

Die geplante und genehmigte Bebauung an der Angerstraße in Schönau. Links ist die Fläche, auf der die beiden Wohnhäuser entstehen. Rechts hinten sieht man den Komplex der Schönauer Mehrzweckhalle.
+
Die geplante und genehmigte Bebauung an der Angerstraße in Schönau. Links ist die Fläche, auf der die beiden Wohnhäuser entstehen. Rechts hinten sieht man den Komplex der Schönauer Mehrzweckhalle.
  • vonWerner Stache
    schließen

Es darf nachverdichtet werden an der Angerstraße in Schönau. Für den Bau von zwei Wohnhäusern beschloss der Gemeinderat von Tuntenhausen jetzt die dafür erforderliche Änderung des Bebauungsplanes.

Die Eigentümerin eines am westlichen Ortsrand von Schönau liegenden Grundstückes will dieses mit zwei Wohnhäusern bebauen. Für das Vorhaben muss allerdings der Bebauungsplan „Angerstraße“ geändert werden.

Wie Bürgermeister Georg Weigl in der Sitzung des Gemeinderats von Tuntenhausen ausführte, sollen die zwei Wohnhäuser mit den Abmessungen 10,5 auf 9,0 Meter und 11,0 auf 9,0 Meter errichtet werden. Beide haben eine Wandhöhe von 6,20 Meter.

Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Laut Verwaltung soll eine Nachverdichtung mit zwei Vollgeschossen ermöglicht werden. Im Moment ist das baurechtlich jedoch nicht möglich, denn im rechtsgültigen Bebauungsplan sind eingeschossige Gebäude mit einer Kniestockhöhe von maximal 1,60 Meter festgesetzt.

Der ganze Gemeinderat steht hinter dem Vorhaben

Die nun geplanten Maßnahmen stellen aus Sicht der Verwaltung eine Innenentwicklung dar und sind städtebaulich vertretbar. Deshalb könne die Änderung auch im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung erfolgen. Mit 21:0 Stimmen beschloss der Gemeinderat daher einstimmig die fünfte Änderung des Bebauungsplanes „Angerstraße“ und billigte den Entwurf.

Lesen Sie auch: OVB-Weihnachtsspendenaktion zugunsten den Christophorus-Haus in Brannenburg

Mit der Antragstellerin ist allerdings ein städtebaulicher Vertrag zur Regelung der Kostenübernahme und Grundstücksnutzung abzuschließen.

Die Verwaltung wird nun die Öffentlichkeit und die Behörden beteiligen.

Kommentare