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40-STUNDEN BETEN

Tuntenhausen: Andacht bei Kerzenschein zum Dank

Silvia Holzmeier (links) und Messnerin Erika Zimmert treffen letzte Vorbereitungen in der Basilika. Stache
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Silvia Holzmeier (links) und Messnerin Erika Zimmert treffen letzte Vorbereitungen in der Basilika. Stache
  • VonWerner Stache
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Ein 40-stündiges Gebet zum Jubiläum der Erscheinungen der Mutter Gottes in Medjugorje initiiert die Pfarrei Tuntenhausen von Donnerstag, 24. Juni, bis Freitag, 25. Juni, in der Wallfahrtsbasilika

Tuntenhausen – . In Medjugorje, einem Dorf in Bosnien-Herzegowina, soll 1981 die Mutter Jesu erschienen sein, genau am 24. Juni. Sechs Jugendliche sahen an diesem Tag gegen 18 Uhr auf dem Berg Crnica eine weiße Gestalt mit einem Kind im Arm. Überrascht und erschrocken, kamen sie nicht näher.

Tägliche Erscheinungen in Medjugorje

Kerzen aus Medjugorje werden in der Basilika erstrahlen.

Am nächsten Tag, zur selben Zeit, fühlten sich vier der Kinder stark zum selben Ort hingezogen. Ihnen schlossen sich zwei weitere Personen an. Somit war die Gruppe der Seher von Medjugorje gebildet. Sie beteten mit der Erscheinung und unterhielten sich mit ihr. Ab da hatten sie tägliche Erscheinungen – gemeinsam oder getrennt.

Nach dem gemeinsamen Zeugnis der Seher gab die Gottesmutter bei ihren Erscheinungen eine Reihe von Botschaften, die sie an die Menschen weitergeben sollten. Obwohl es viele Botschaften sind, können sie unter fünf Themen zusammengefasst werden: Friede, Glaube, Umkehr, Gebet und Fasten. Zusammenfassend ist dabei der Friede das höchste Gut und Glaube, Umkehr, Gebet und Fasten sind die Mittel dazu, mit denen man den Frieden erreichen kann: „Mit Gebet Kriege verhindern“.

Einer der bekanntesten Pilgerorte

In den vergangenen 20 Jahren wurde der Ort zu einem der bekanntesten und meist besuchten Pilgerorte der katholischen Welt. Papst Franziskus entschied 2019, dass Wallfahrten nach Medjugorje offiziell von Diözesen und Pfarreien organisiert werden können. Vorher waren nur private Pilgerfahrten möglich. Schätzungsweise besuchen jährlich bis zu einer Million Pilger den kleinen Ort. Deshalb wird Medjugorje auch der größte Beichtstuhl der Welt genannt.

Dort waren zo Pfingsten auch Silvia Holzmeier und Karin Buchner aus Tuntenhausen. Sie waren so angetan, dass sie gelobten, nach Rückkehr der Gottesmutter zu danken.

Jahrestag am 25. Juni

Und so passte es gut, dass jährlich am 25. Juni der Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje begangen wird – auch heuer. In dem Dorf Tag führt an diesem Tag eine dreistündige Prozession vom Podbrdo-Hügel zur Pfarrkirche, wo das Abendgebetsprogramm mit einer Messe stattfindet. Und so initiierten die Beiden mit „ihrem Team“ zu diesem Jubiläum ein 40-stündiges Gebet, eine Adoratio in Tuntenhausen. Dazu wurden zahlreiche Ortsgruppen eingebunden, von den Lektoren, Pfarrgemeinderäten und Wortgottesdienstleiter über die Rosenkranzdamen und die Jugend 2000 bis hin zu den Ministranten und vielen mehr. „Mehr als 80 Personen sind an den beiden Tagen involviert“, meint Silvia Holzmeier und das schöne dabei: „Jung und alt sind an Bord, alle Generationen vertreten“, so Holzmeier.

In Zweierteams organisieren sie die Gebetstunden. Und diese wechseln ab: Einmal mit Musik, Text und Gebet, ein anderes Mal als stille Anbetung des Allerheiligsten. An der Aktion „Adoratio“ sind auch die beiden Seelsorger der Pfarrei, Diakon Josef Hilger und Pfarrer Richard Basta beteiligt: Pfarrer Basta hält zweimal eine Messe und Hilger zweimal eine eucharistische Andacht mit Einzelsegen.

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