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„Heißeste“ Laufsportveranstaltung

Trotz großer Hitze: 150 Athleten vom Feilnbacher „OimLauf“ begeistert

Im Massenstart zum „heißesten“ 3. Feilnbacher OimLauf“ machten sich 150 Läufer auf vom Rathaus in Richtung Tregler Alm. Strim
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Im Massenstart zum „heißesten“ 3. Feilnbacher OimLauf“ machten sich 150 Läufer auf vom Rathaus in Richtung Tregler Alm. Strim
  • VonPeter Strim
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Der „3. Feilnbacher OimLauf“ war im wahrsten Sinne die „heißeste“ Laufsportveranstaltung, welche die Sparte Alpin vom SV Feilnbach bislang ausrichten durfte. Warum die Temperaturen zu besonderen Herausforderungen führten und wie die Athleten die Veranstaltung erlebten.

Bad Feilnbach – Der „3. Feilnbacher OimLauf“ war im wahrsten Sinne die „heißeste“ Laufsportveranstaltung, welche die Sparte Alpin vom SV Feilnbach bislang ausrichten durfte. 150 kontingentierte Läufer meisterten bei hochsommerlichen Temperaturen eine Laufstrecke von 5380 Metern mit 449 Höhenmetern vom Rathaus bis zur 971 Meter hoch gelegenen Tregler Alm.

Am Ende wurden Andreas Lenz von „Medius Schachenmeier Bike Base“ sowie Michael Eder und Florian Spötzl, beide für den PTSV Rosenheim startend, als Tagessieger bei den Herren gefeiert. Schnellste bei den Frauen war Kerstin Esterlechner vom PTSV Rosenheim, vor Birgit Posselt vom „Lauffeuer Chiemgau“ und Barbara Schatt vom RSV Rosenheim.

Extremen Bedingungen

Trotz extremen Bedingungen zu Beginn des kalendarischen Sommers war die Stimmung unter den Athleten überaus gut, wie Gemeinderat Andreas Henfling mit Blick auf die Kulisse am Rathausplatz anmerkte. Der ehemalige dritte Bürgermeister durfte stellvertretend für die verhinderten amtierenden Führungsspitzen im Rathaus im Namen der Gemeinde Bad Feilnbach als Veranstalter das Signal zum Massenstart abfeuern.

Ebenso erfreut über den großen Zuspruch dieser 2018 ins Leben gerufenen Laufsportveranstaltung zeigten sich führenden Vertreter sowie ein bestens eingespieltes Team der Abteilung Alpin und Helfer aus anderen Sparten vom SV Bad Feilnbach. Wie Wolfgang Dostthaler, Vorsitzender des Hauptvereins SV Bad Feilnbach, Christian Kirner für die Abteilung Alpin und Sprecher Hubert Dostthaler sich äußerten, war das limitierte Teilnehmerkontingent bereits seit einem Monat ausgeschöpft. Weit mehr hätten sich für diese Veranstaltung, die in den vergangenen beiden Jahren ausfallen mussten, interessiert.

Laufen ist für jedes Alter unter allen Bedingungen geeignet

Überaus zufrieden gab sich am Schluss Matthias Eggersberger, Erster Leiter der Bereitschaft der Bergwacht Bad Feilnbach, angesichts des motivierten Teilnehmerfeldes und lobte vor allem die vorbildliche Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Durchführung mit dem SV Bad Feilnbach. Laufen sei für jedes Alter unter allen Bedingungen geeignet, bestätigten alle teilnehmenden Leistungssportler, die angesichts der äußeren Verhältnisse begeistert und heil über die Ziellinie an der Tregler Alm schritten.

Beflügelt vom besten und jüngsten Fan: Papa Sebastian Hallmann von Brooks Trailrunning.

Als sehr angenehm empfanden die Athleten die abwechselnde Streckenführung mit sonnigen und heißen Abschnitten im Dorf zwischen Rathaus und Schwarzenbergstraße in Höhe des „Meder-Anwesens“ und angrenzenden schattenspendenden Waldstücken.

Unterschiedliche Ansichten gab es von einigen Sportlern in Bezug auf ihre Laufzeiten. Tagessieger Andreas Lenz bezeichnete den „OimLauf“ unter den herrschenden Bedingungen als geeignete Veranstaltung, sich auf den „Ironman“ in Nizza am 26. Juni vorzubereiten. Der 31-jährige Tagessieger aus Miesbach will sich erstmalig der Herausforderung im Triathlon stellen.

Alles gegeben: Kerstin Esterlechner vom PTSV Rosenheim in einer Zeit von 30:04 Minuten im Ziel.

Anders empfanden die 24-jährige Michaela Marxt und ihre Kameradin Julia Baumgartner, beide Bergwacht Bad Feilnbach, die gegebene Situation, als sie erschöpft im Ziel angelangten: „Wenn die Hitze nicht gewesen wäre, sähe unsere Laufzeit wesentlich besser aus.“ Mit der Hitze und dem Tempo richtig umzugehen wussten Karin Rothenberger vom PTSV Rosenheim als älteste Teilnehmerin (Frauen W70) und Gerhard Mages, ohne Vereinsangabe (Männer W70), die in einer Zeit von 50:13 beziehungsweise 50:27 noch gut gelaunt im Ziel ankamen.

Großes Lob für die vielen Helfer

Gelobt wurden von allen Sportlern die vereinzelten Verpflegungsstellen an denen Helfer Erfrischungsgetränke bereit hielten. Ebenso gut angenommen wurde die reichlich ausgestattete Kuchentheke nach dem Ziel, sowie das Ambiente im Biergarten der Tregler Alm, wo der SV Bad Feilnbach mit überraschenden Preisen im Rahmen einer Tombola aufwartete. Einen Dank richtete der Ausrichter an die vielen Sponsoren, ohne deren Unterstützung diese gelungene Veranstaltung nur schwerlich durchgeführt werden hätte können, so Wolfgang Dostthaler abschließend.

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