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Gebirgsschützenkompanie Aibling

Traditionelles Armbrustschießen: Wie in Bad Aibling mit dem „Gewehr des Ritters“ geschossen wurde

Die drei Urkunden für den teilnehmerstärksten Verein nahm Martin Baumann (Mitte) von der Kolpingsfamilie Bad Aibling von nimmt von Leutnant Waffenmeister Pascal Geiger (links) und Hauptmann Hermann Bogner entgegen.
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Die drei Urkunden für den teilnehmerstärksten Verein nahm Martin Baumann (Mitte) von der Kolpingsfamilie Bad Aibling von nimmt von Leutnant Waffenmeister Pascal Geiger (links) und Hauptmann Hermann Bogner entgegen.

Das 23. Armbrustschießen hat die Gebirgsschützenkompanie Aibling durchgeführt. Am teilnehmerstärksten ging die örtliche Kolpingfamilie ins Rennen – mit drei Mannschaften. Wie das ereignisreiche Wochenende abgelaufen ist.

Von: Uwe Hecht

Bad Aibling – ad Aibling – Zwei Tage lang war die Ausstellungshalle an der Krankenhausstraße für ein Armbrustschießen wie um 1800 reserviert. Mit der Waffe Willhelm Tells wurde auf den „laufenden Hirsch“ sowie auf die Ringscheibe gezielt. Unter dem Motto „Armbrustschießen für jedermann“ lud die Gebirgsschützenkompanie Aibling alle Interessierten am vergangenen Wochenende ein.

Während der Samstag traditionell im Zeichen der Stadtmeisterschaft stand, wurde am Sonntag um die drei handgemalten Schützenscheiben sowie die zahlreichen Sachpreise gekämpft. Am Ende waren es knapp 900 „Partien“, die geschossen wurden.

Mit Salutschüssen eröffnet

Mit zwei Salutschüssen eröffnete die Gebirgsschützenkompanie Aibling das 23. Armbrustschießen am Samstag (28. Mai). Leutnant Waffenmeister Pascal Geiger übernahm das Kommando zum Salut. Die Schüsse aus den Vorderladern kündeten weit hörbar vom Beginn der Veranstaltung. Hauptmann Hermann Bogner freute sich, dass die Zusammenkunft nach zweijähriger Pause wieder stattfand.

Bevor die Ehrengäste, unter anderem die stellvertretende Bürgermeisterin Kirsten Hieble-Fritz (ÜWG), der Landtagsabgeordnete Andreas Winhart (AfD) sowie Sebastian Friesinger (CSU), Mitglied des Bezirkstags, an den Schießstand traten, galt es, Ehrungen vorzunehmen.

Pionier Stephan Niggl sowie die Förderer Rudi Gebhart, Sami Bulliqi sowie Emil Mathe und Thomas Buchner erhielten für ihren Einsatz zum Wohle der Kompanie jeweils die silberne Verdienstmedaille. Die kleine Besetzung der Willinger Musi begleitete die Zeremonie mit ein paar Märschen.

Erneut ging der „Bund Chiemgau“ als Sieger hervor

Anschließend legten die Schützen auf Ringscheibe und „laufenden Hirsch“ an. Darunter befanden sich die Teams, die sich am Wettbewerb um die Stadtmeisterschaft beteiligten. Erneut ging der „Bund Chiemgau“ als Sieger hervor. Den zweiten Platz belegten die „Miadakina Freizeitschützen“. Auf dem dritten Rang landete die Altschützengesellschaft Pullach, gefolgt vom Trachtenverein Edelweiß und der Kolpingfamilie Bad Aibling. Für die fünf Erstplatzierten überreichten Hauptmann Bogner und Leutnant Geiger neben den Pokalen auch Bier- und Fleischpreise. Der teilnehmerstärkste Verein war einmal mehr die Kolpingfamilie Bad Aibling, die drei Mannschaften ins Rennen geschickt hatte.

Während der Samstag traditionell im Zeichen der Stadtmeisterschaft stand, wurde am Sonntag um die drei handgemalten Schützenscheiben sowie die zahlreichen Sachpreise gekämpft.

Diejenigen, die vermeintlich leer ausgegangen waren, freuten sich über kleine Bier-Preise. Neben Einheimischen, Kur- und Urlaubsgästen waren Gebirgsschützen aus dem Bataillon-Inn-Chiemgau und mit der Aiblinger Kompanie befreundete Kameraden aus Südtirol, unter anderem aus Tramin, an den Stand getreten. Zahlenmäßig stark vertreten war auch die „1. Schützenkompanie Schrobenhausen“, die in ihren blauen Uniformen ein imposantes Bild bot.

Leutnant Waffenmeister Pascal Geiger und Oberleutnant Uwe Hecht gaben die Gewinner der handgemalten Schützenscheiben bekannt. Die vom Schirmherren Dr. Erich Prinz von Lobkowicz gestiftete Ehrenscheibe für den besten Gebirgsschützen ging an Bernhard Leurich von der Aiblinger Kompanie. „Noch nie habe ich eine Scheibe gewonnen, und dann gleich diese schöne Ehrenscheibe“, freute sich der Salutschütze. Die „Ringwertung“ entschied Maria Bogner aus Bad Aibling für sich, während Markus Czerny von der Gebirgsschützenkompanie Rosenheim den „Laufenden Hirschen“ am besten ins Visier genommen hatte.

Mit dem „Gewehr der Ritter“

Einer Tradition folgend, durften bei der 23. Auflage des Aiblinger Armbrustschießens die Gönner der Kompanie mit dem „Gewehr der Ritter“ auf die „Sponsorenscheibe“ anlegen. Hier zeigte sich Christian Schönberger am treffsichersten, der sich bei der Übergabe von Sohn Lukas vertreten ließ.

Insgesamt 300 Teilnehmer wurden in der Reihenfolge ihrer Platzierung aufgerufen. Sie bedienten sich anschließend am reichhaltigen Preis-Angebot. Mit der Übergabe des Gutscheins für ein Spanferkel an Peter Freiberger von der Raublinger Kompanie, die an beiden Tagen mit den meisten Schützen teilgenommen hatte, endete die Veranstaltung.

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