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TRADITION UND BRAUCHTUM

Trachten- und Handwerkermarkt am 3. und 4. Juli in Maxlrain

Am Wochenende dreht sich in Maxlrain alles um Tracht, Brauchtum und Tradition: Am Samstag und Sonntag findet der 20. Handwerkermarkt statt.
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Am Wochenende dreht sich in Maxlrain alles um Tracht, Brauchtum und Tradition: Am Samstag und Sonntag findet der 20. Handwerkermarkt statt.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Zum 20. Mal findet am kommenden Wochenende in Maxlrain der Handwerker- und Trachtenmarkt statt. Mehr als 60 Aussteller und Handwerker präsentieren am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juli, jeweils von 10 bis 18 Uhr, Sehens- und Wissenswertes rund um Brauchtum und Tracht.

Tuntenhausen – „Ich hab’s geschafft“, jubelte Organisator Jens Höpke am Mittwoch, 30. Juni, als er um 15 Uhr endlich die Genehmigung vom Landratsamt Rosenheim erhielt. Drei Tage vor dem Start konnte er den 65 Ausstellern und Kunsthandwerkern aus Bayern und Österreich endlich Bescheid geben: „Ihr könnt nach Maxlrain kommen. Unser Trachten- und Handwerkermarkt findet statt.“ Und so leben am Wochenende – in einer noch immer volksfestlosen Zeit – endlich auch mal wieder bayerisches Brauchtum und Traditionspflege auf.

Filztaschen in allen Varianten bietet die Kunsthandwerwerkerin Renate Fischer an.

Bunte Vielfalt lebt auf

Vor der Brauerei und auf dem Parkplatz an der nördlichen Seite präsentieren Kunsthandwerker fast vergessene Fertigkeiten. Denn wer kennt heute noch Trachten- und Schalkschneiderinnen, den Gamsbartbinder, Gold- und Silberschmiede, Bürsten- und Besenbinder, Drechsler, Filzer, Holz- und Hornschnitzer, Messermacher, Holzkamm-Macher, Edelweiß-Schnitzer, Steinzeitmesser oder Hutmacher? Trachtenstoffe, Trachtenkleidung, alter und neuer Trachtenschmuck sowie Trachtenzubehör wie Hut, Schuh, Strumpf und Lederhose – in Maxlrain lebt am Wochenende die bunte Vielfalt von Tracht und Brauchtum auf.

Mit schmückenden Details für die Tracht warten die Hornschnitzer auf.

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Zur traditionellen Marktatmosphäre kommt wie gewohnt eine abwechslungsreiche Bewirtung hinzu. Neben der klassischen Bratwurst gibt es vegetarische Gerichte, eine Kaffeerösterei und natürlich Maxlrainer Biere. Wer es noch etwas gemütlicher haben will, kann auch direkt nebenan im „Braustüberl“ oder der „Schlosswirtschaft“ einkehren.

Kaum eine Veranstaltung ist so „unbeschadet“ durch die Corona-Krise gekommen wie der Maxlrainer Handwerkermarkt. Im vergangenen Jahr fand er mit einem ausgeklügelten Abstands- und Hygienekonzept mit 50 Ausstellern statt, bei der 20. Auflage sind es nun schon wieder 65. Diesmal brauchen die Besucher sich auch nicht mehr zu registrieren und keine Tests oder Impfnachweise vorzulegen. Nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es: Obwohl die Stände im Freien aufgebaut sind, gilt auf dem gesamten Marktgelände eine FFP2-Masken-Pflicht.

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Veranstalter des Marktes ist die Schlossbrauerei Maxlrain. Die Organisation hat zum dritten Mal Jens Höpke in die Hände genommen. Der Kunstschmied aus Mittenwald formt Bronzeminiaturen und erweckt sie auf Stein zum Leben. Einige seiner Arbeiten sind am Wochenende auch in Maxlrain zu sehen.

Der Handwerker- und Trachtenmarkt findet am Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

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