Tourismus in Bad Feilnbach: Rund 10.000 Übernachtungen mehr als im Vorjahr

Besser für touristische Zwecke in den Fokus rücken soll nach Ansicht von Gemeinderat Michael Wallner das historische Zementwerk. Strim
  • vonPeter Strim
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Bad Feilnbach erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit bei den Urlaubern: Die Übernachtungszahlen sind 2019 um rund 10000 gegenüber 2018 gestiegen.

Bad Feilnbach –  Verhältnismäßig gut aufgestellt ist die Gemeinde Bad Feilnbach auf dem Gebiet Kur und Tourismus. Der Gast soll auch künftig im Mittelpunkt stehen und die verschiedenen touristischen Angebote und Veranstaltungsprogramme nutzen. Bewährtes, Statistik und neue Ideen kennzeichneten die Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Wirtschafts-, Kur- und Tourismusausschusses (WKT).

Übernachtungszahlen steigen weiter an

„Bad Feilnbach und seine Gemeindeteile waren 2019 trotz leichten Rückgangs mit 83 508 verzeichneten Ankünften erneut ein beliebtes Ziel der Gäste“, sagte Bürgermeister Anton Wallner. Und „ganz erfreuliche Zahlen“ hatte er obendrein im Gepäck: Die Übernachtungszahlen haben sich 2019 auf 358 032 gesteigert, so der Rathauschef. Zum Vergleich: 347 278 waren es 2018 und 335 826 im Jahr 2017.

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Eine spürbare Erhöhung mit knapp 85 000 Übernachtungen vermeldete die Kaiser-Camping-Anlage. Auffällig war dort ein Rückgang an Transitgästen. Dafür verzeichnete man aber eine längere Verweildauer. Eine leichte Verbesserung meldeten die Anbieter von „Urlaub auf dem Bauernhof“.

Genussradeln und „Almrausch“ erleben

Damit die Kommune auch weiterhin beliebt bleibt, stehen wieder viele Veranstaltungen durch die Kur- und Gästeinformation auf dem Programm. Dazu gehören Genussradeln, Blütenwanderung mit Blütenfest, „Gipfelstürma“, die Aktion „Bad Feilnbach brennt“ der Obstbranderzeuger am 31. Mai, die zweite, etwas beschaulichere Ausgabe von „Mia feiern“ am 6. und 7. Juni, sowie das Kinderferienprogramm und der „Almrausch“ im September mit Themenwanderwoche.

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Kostenlos sind Angebote wie Qi Gong, Yoga, und Wassergymnastik für Bürger und Gäste. Im Unterhaltungsprogramm gibt es wieder Konzerte im Park und Reithof, Lichterserenade und „Boarisch auf d‘Nocht“. Vorgesehen sind auch geführte Wanderungen, unter anderem zur Ruine der Zementfabrik in Litzldorf. Die Ruine soll, so Gemeinderat und Mitglied im WKT-Ausschuss Michael Wallner (CSU), als kulturhistorisches Industriedenkmal besser in den Fokus gestellt werden.

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Derzeit werden Wege hergerichtet sowie die Schaffung barrierefreier Zugänge und Sicherheitsvorkehrungen geprüft. Geplant ist auch das Aufstellen von Informationstafeln. Geprüft wird außerdem auch, wie weitere touristische Anreize für Besuchergruppen geschaffen werden können.

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