„Top aufgestellt“ ab Herbst

Die Gesichter des Sozialen Netzwerkes: Petra Wallner und Vorsitzende Ursula Borkenhagen (von links). Dieses Foto wurde vor der Ausgangsbeschränkung gemacht. Merk

Feldkirchen-Westerham – Personelle Veränderungen sind einer der Gründe, warum der „Verein Soziales Netzwerk Feldkirchen-Westerham“ für dieses Jahr einen höheren Zuschuss von der Gemeinde beantragt hat.

Der Gemeinderat ist der einstimmigen Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses bereits gefolgt und hat den Antrag positiv beschieden – vor der Corona-Krise, als sich die Gremien noch getroffen haben.

Ab September sind zwei Frauen im Boot

Laut Beschlussvorlage sind wegen der Umstrukturierung in der Übergangs- und Einarbeitungszeit kurzzeitig zwei hauptamtliche Kräfte vorgesehen. Ursula Borkenhagen, die Vorsitzende des Vereins, klärte die Situation auf. Petra Wallner, die seit September 2012 die Soziale Servicestelle leitet, will ab Herbst die Leitung abgeben, bleibt aber weiterhin Mitarbeiterin mit reduzierter Stundenzahl. Wallners Nachfolgerin in der Leitung, Janine Karkosch, beginnt ihren Dienst im Sommer und wird mit 19,5 Wochenstunden statt wie die bisherige Leitung mit 18 Wochenstunden eingestellt.

„Die Übergangs- und Einarbeitungszeit, in der Petra Wallner schrittweise ihre Arbeitszeit verringert und parallel Janine Karkosch die ihre kontinuierlich erhöht, wird drei Monate dauern“, sagt Borkenhagen.

Ein weiterer Grund, dass die beantragte Zuwendung mit 46 220 Euro deutlich über dem des Vorjahres liegt (33 200 Euro), wurde auch aufgeklärt. In den drei zurückliegenden Jahren lagen die tatsächlich angefallenen Personalkosten über den beantragten Zuschüssen. Der Verein hat aus eigenen Mitteln in diesen drei Jahren rund 14 000 Euro an Personalkosten selbst übernommen. Er konnte dies bisher finanzieren, weil es gerade aus der ersten Zeit ein gutes finanzielles Polster gab.

Jetzt aber seien die höheren Personalkosten nicht mehr weiter aus eigenen Mitteln zu stemmen.

Zuschussvon 46 220 Euro

Der beantragte Zuschuss in Höhe von 46 220 Euro setzt sich wie folgt zusammen: Personalkosten 41 500 Euro, sächliche 4220 Euro und investive Kosten 500 Euro.

„Mit einer neuen qualifizierten Führungskraft und einer ehemaligen Leiterin als dann sehr gut qualifizierte Zweitkraft sei man in der Servicestelle personell top aufgestellt und könne eine wirklich gute Arbeit anbieten“, ist Ursula Borkenhagen überzeugt.

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