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Vier Filmtage im Freien

„Tolle Resonanz“ – 800 Zuschauer kamen zum Bruckmühler Open-Air-Kino

Auf bunten Sitzsäcken und Campingstühlen genossen rund 800 Zuschauer die vier Vorführungen des ersten Bruckmühler Open-Air-Kinos.
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Auf bunten Sitzsäcken und Campingstühlen genossen rund 800 Zuschauer die vier Vorführungen des ersten Bruckmühler Open-Air-Kinos.

Bei fast durchweg schönem Wetter erlebten die Bruckmühler ein Kinoerlebnis mitten auf der Kirchdorfer Straße. Dabei gab es auch überraschende Besucher. Was die Zuschauer dort erleben konnten und welches Fazit die Veranstalter ziehen.

Bruckmühl – „Was für eine tolle Resonanz und was für heitere Filmerlebnisse“, bilanziert Stadtmarketingchefin Silvia Mischi direkt nach vier Tagen Open-Air-Kino in Bruckmühl. Zusammen mit Stefan Erdmann und Günther Wimmer von „openairkino.bayern“ konnte das Kinoerlebnis mitten auf der Kirchdorfer Straße stattfinden. „Dank dieses kompetenten Partners an unserer Seite wurde die Veranstaltung zu dem, was sie war: ein Highlight des Jahres“, so Mischi.

20 Meter breite aufblasbare Leinwand

Dazu wurde eine 20 Meter breite aufblasbare Leinwand aufgestellt. „Es ist etwas Besonders, wie toll das Open Air Kino in Bruckmühl gleich beim ersten Mal angenommen wurde“, freut sich auch Erdmann. Der Filmemacher fungierte zugleich mit seinem Fachwissen als Filmvorführer. 50 bis 70 Besucher sind ihm zufolge bei den Kinoabenden im Premierenjahr richtig gut. Umso beeindruckender: An den vier Bruckmühler Filmtagen kamen rund 800.

Deren Fazit zum Open-Air-Kino fällt genauso gut aus. Sie sprachen sich für eine Wiederholung der Filmreihe in 2023 aus und ein Bub wünschte sich einen Kinderfilm. „Hier muss man wegen des doch späten Filmbeginns, gegen 21.30 Uhr, sehen, was machbar ist. Ich freue mich aber, dass alle Generationen Freude am Open-Air-Kino haben“, so Mischi. Bereits eine halbe Stunde vor Einlass standen die Zuschauer Schlange vor der Kasse. Denn die Plätze und XXL-Sitzsäcke waren begehrt. Unter dem Motto „Film ab“ lief die deutsche Kriminalkomödie „Kaiserschmarrndrama“ mit 143 Zuschauern als Startschuss für das Open-Air-Kino. Am Donnerstag dann der Rekordbesuch: 239 Zuschauer amüsierten sich beim aktuellen Film mit Florian David Fitz und Anke Engelke – Die deutsche Satire „Eingeschlossene Gesellschaft“ von Sönke Wortmann.

„Am Freitag hatte der Wettergott vermutlich Migräne“

„Am Freitag hatte der Wettergott vermutlich Migräne. Hier mussten wir die Vorführung auf Sonntag verschieben“, erklärt Mischi. Ansonsten habe man Sommerabende erlebt, wie sie im Buche stünden. Obwohl das Bruckmühler Open-Air-Kino heuer selbst erst Premiere feiert, wurde am Sonntag dann zum Abschluss vor 181 Gästen eine ganz besondere „Preview“ gegeben: „Wer gräbt den Bestatter ein“ flimmerte erstmals über eine Leinwand. Das Regiewerk von Tanja und Andres Schmidbauer ist zugleich der Nachfolgefilm des Erfolgs „Hinterdupfing“ und wird erst im November die Kinosäle erobern.

„Andreas hat mich angesprochen, dass er eine Preview seines Films bei einem Open-Air–Kino mal cool fände und nun setzen wir dieses gleich in Bruckmühl um“, freut sich auch Günter Wimmer von Openairkino.bayern über das Novum. Die Geschwister buchten extra einen Flug um, um auch am Sonntag vor Ort sein zu können und stellten sich den Fragen von Stefan Erdmann rund um die Entstehung des Films.

Samstagabend den Familien gewidmet

Zuvor war der Samstagabend den Familien gewidmet: Mit der Komödie „Beckenrand Sheriff“ von Marcus H. Rosenmüller ergab sich ein besonderer Besuch. Denn der Drehbuchautor Marcus Pfeiffer kam. Sein Vater, in der Gemeinde Tuntenhausen lebend, hatte ihm den Flyer des Open-Air-Kinos gezeigt und gesagt: „Schau sie spielen dort deinen Sheriff“. Er erzählte nun den 214 Zuschauern vorab einiges zur Idee des Films. Das Stadtmarketing kündigte bereits eine Neuauflage der Veranstaltung für 2023 an.

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