Therme Bad Aibling zieht erste Bilanz nach Wiedereröffnung

Seit 1. Juli , also knapp drei Wochen, kann man in diesem Therme-Außenbecken lwieder entspannen. Baumann

Über 1000 Besucher an einem Regentag zu Gast in der Therme der Kurstadt. Welche Aktion im August geplant ist und welche folgen sollen, lesen Sie hier.

von Johann Baumann

Bad Aibling – „Therme sitzt komplett auf dem Trockenen“ lautete beispielsweise die Überschrift des Corona-Berichtes Mitte Mai. Zwei Monate später hat sich das Blatt gewendet: Seit 1. Juli ist die Therme Bad Aibling wieder offen. Sehr zur Freude der Besucher.

Für die ersten beiden Wochen nach dem Re-Start zieht der neue Stadtwerke-Chef Stefan Barber ein erfreuliches Resümee: „Viele Stammgäste, die teilweise mehrfach wöchentlich kommen, waren heilfroh. Der Zulauf war ab dem ersten Tag überraschend gut. Am verregneten letzten Samstag kamen über 1000 Gäste und wir haben inzwischen bereits wieder ungefähr zwei Drittel der normalen Besucherzahlen erreicht“, bilanziert er.

Ab Mitte März war die Therme geschlossen, für 1. Juli setzte man dann die Wiedereröffnung an: „Sie ist unheimlich wichtig und ist auch eine finanzielle Komponente für die Stadtwerke“, sagte Bürgermeister Stephan Schlier.

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„In einem Schreiben an Staatsminister Florian Herrmann haben die Bürgermeister der sechs Gemeinden des Landkreises, die Bäder betreiben, Anfang Juni die baldige Öffnung gefordert“, berichtete der Rathaus-Chef. Ab dem 22. Juni sei dann die Genehmigung erfolgt.

„Wichtig ist, dass das Baden sicher ist und alle Hygiene-Standards des Konzeptes eingehalten werden“, bekräftigte Schlier. Das fünfseitige Hygiene-Konzept hat die Therme Bad Aibling in ein detailliertes Schutz- und Hygiene-Konzept für die Kunden und Mitarbeiter umgesetzt. Es umfasst neben den Abstandsregelungen, Vorschriften für das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und Desinfektionen unter anderem auch die Besucherlenkung und vor allem auch die Vorgaben für den Becken- und Saunabetrieb.

Bei einem kurzen Rundgang durch die Therme erläuterte der neue Stadtwerke-Chef mit dem Technik-Leiter Matthias Hohmann die Situation. Alle Becken sind zugänglich, lediglich die darin, wie beispielsweise in der Erlebniskuppel, befindlichen Sprudelanlagen sind nicht aktiviert.

Kräftig geschwitzt werden darf auch wieder: „Alle Sauna-Bereiche sind geöffnet, die mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius betrieben werden. Aufgüsse sind erlaubt, aber ohne „manuelles Verwedeln“ schildert Hohmann.

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Zu den offenen Saunen zählt auch die Hausbootsauna „Kiebitz“. „Sie hat sich inzwischen zum festen Bestandteil unserer Saunenlandschaft entwickelt“, betont Stefan Barber. Noch nicht geöffnet sind lediglich die Rosenquarzsauna, das Dampfbad mit Soleinhalation und die Infrarot-Kabine. „Für diese noch geschlossenen Bereiche ist derzeit keine Öffnungserlaubnis absehbar“ erläutert der Werkleiter. Er wies auch auf Veränderungen in der Gastronomie durch den neuen Betreiber Holger Moll hin, darunter die neue „Cuba-Lounge“. Im Sauna-Bereich ist zudem eine Cocktail-Bar entstanden.

Marketing-Leiterin Birgit Haagen listete viele Werbeaktivitäten auf und kündigte eine besondere Gastronomie-Aktion an: „Am 8. August wird ab 18.18 Uhr von acht Köchen ein Grill- und Chill-Event mit Live-Musik gestaltet“. Ferner sind Birgit Haagen zufolge wieder Veranstaltungen wie die beliebten „Langen Sauna-Nächte“ geplant.

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