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Seit 37 Jahren auf der Bühne

Theaterverein Bruckmühl will endlich wieder spielen – spätestens zu Weihnachten

Die „Komödie im Dunkeln“ mit Claudia Neuwirth und Jürgen Höfer im Herbst 2019.
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Die „Komödie im Dunkeln“ mit Claudia Neuwirth und Jürgen Höfer im Herbst 2019.

Eine so lange Pause ohne Theaterstück gab es in der Vereinsgeschichte noch nie. Aber das Covid-19-Virus zwang auch den Bruckmühler Theaterverein, mitten in den Proben zur „Blauen Maus“ im Frühjahr 2020 in die Knie.

Bruckmühl – Nun hoffen die Theaterer, dass sie im Herbst 2021 – allerspätestens aber zur Weihnachtszeit – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zurück auf die Bühne dürfen.

Das Jubiläumsstück „Wer mitn Deifi tanzt“ mit Michi Flörs und Maria Thieme.

„Das gestohlene schwarze Buch“ aus der Feder von Christa Kummert war das erste Stück, welches das frisch gegründete „Laientheater Bruckmühl“ Weihnachten 1984 auf die Bühne brachte. Bereits ein Jahr später gab es zwei Inszenierungen, im Frühjahr und im Herbst – das Kindertheater an den beiden Wochenenden vor Weihnachten nicht zu vergessen – ein Rhythmus, den der Verein, bis auf wenige Ausnahmen, bis heute beibehalten hat.

Zwei Inszenierungen und Kindertheater

Im Jahr 1987 folgte die Eintragung ins Vereinsregister und somit konnte im Jahr 2017 bereits das 30-jährige Jubiläum mit der großartigen Freilichtinszenierung „Wer mit’n Deifi tanzt“ von Heidi Faltlhauser gefeiert werden.

Aktuell zählt der Verein 160 Mitglieder, wobei fast ein Viertel von ihnen Nachwuchsschauspieler im Kinder- und Jugendtheater sind.

„Zirkus, Zirkus“ mit Miriam Hinreiner (rechts) und Pezi Herwegh.

Seit 1988 spielen das Theater Bruckmühl in der Mehrzweckhalle in Götting. Die großzügige Halle bietet knapp 200 Zuschauern Platz und zudem ausreichend Raum für die Theater-Bar, die vor allem nach den Stücken zum Genuss eines kleinen Absackers einlädt. Natürlich darf auch die Verpflegung nicht fehlen: Das Vorspeisenbuffet der Bruckmühler Theaterer ist mittlerweile weit über die Ortsgrenzen bekannt.

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„Arsen und Spitzenhäubchen“ stand im Frühjahr 1998 auf dem Spielplan, und die Akteure trafen mit ihrer Darstellung voll ins Schwarze. Das Schild „Ausverkauft“ stand zur großen Freude nicht nur einmal am Eingang der Mehrzweckhalle Götting. Die Trendwende wurde mit den Klassikern wie „Ewig rauschen die Gelder“, „Keine Leiche ohne Lilly“, „Tratsch im Treppenhaus“ und „Taxi, Taxi“ mehr als erfolgreich abgeschlossen. Im Jahr 1999 erfolgte schließlich noch die Umbenennung in „Theater Bruckmühl“. Mit dem Stück „Der nackte Wahnsinn“ im Herbst 2009 brach das Theater Bruckmühl alle bisherigen Rekorde: Neun Aufführungen mit insgesamt 1800 begeisterten Besuchern.

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Seit 2010 werden rollierend Boulevard, Komödien, Krimis und bayrische Stücke gespielt. So brachte das Bruckmühler Theater im Frühjahr 2012 „G’spenstermacher“ auf die Bühne und 2013 Agatha Christie’s „Die Mausefalle“. Später folgten unter anderem „Otello darf nicht platzen“, „Ein ungleiches Paar“ und „Zirkus, Zirkus“.

Wann, wer, was gespielt und wer dabei Regie geführt hat und natürlich alle Infos rund um den Verein sind auf der neugestalteten Homepage unter www.theater-bruckmuehl.de zu finden. Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit, sich mit Vorständin Verena Baier (vorstand@theater-bruckmuehl.de) in Verbindung zu setzen. (re)

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